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Die Firma «, F. «oehler in Leipzig, I. ^89—Mo,
herrschung Europas durch den fremden Kriegshelden, der Befreiungskriege,der darauf folgenden Erschlaffung und des ersten Ivicdererwachens politischenLebens in der Iulircvolution an sich vorüberziehen sehen. Und hier ist ehr-lich und redlich gearbeitet worden nach der guten Sitte des deutschen Handelsund des Leipziger Buchhandels. Aus diesem Gcschästslokal ist der ältesteSortimentskatalog der Firma hervorgegangen, der vor uns liegt unterdem Titel:
verzeichnißvon neuen
Buche r n
so nebst vielen andernbey
Karl Franz Köhlern,
Buchhändler in Leipzig
unter dem Leichischen Hausein der RitterstraßeUM beigesetzte preisezu haben sind.
Gster-Messe H80H
Der Aatalog enthält auf 89 Seiten eine große Uäenge von Titeln,wohl ohne nennenswerte Ausnahmen die sämtlichen irgendwie auf BeachtungAnspruch habenden Neuigkeiten der damaligen Ucesse, darunter fünf aus demeigenen Verlag. — Diese eigene Verlagsthätigkeit stockte überhaupt niemals.Der älteste uns erhaltene eigentliche Verlagskatalog des Geschäfts mit demTitel: „Verlagsbücher von Aarl Franz Aöhlcr, Buchhändler in Leipzig,Leipzig, bis Auchaclismcsse s823" zählt auf 2^ Seiten zweihundertvierzig Ar-tikel auf, worunter nur sechzehn durch einen * als Aommissionsartikel be-zeichnet sind. Auch hier tritt uns, wie in allen Verlagsgeschäften jener Zeiteine bunte Reihe von Artikeln aus allen nur möglichen Fächern der Litteraturentgegen. Von einer Beschränkung auf ein bestimmtes Fach ist damals nochnicht die Rede, und wenn sich, wie wir weiter unten sehen werden, der alteHerr bereits im Zahre s825 sehr entschieden für sein Sortiment das Rechtder Beschränkung auf bestimmte Fächer vorbehält, so hat er sich dagegen fürden Verlag während seiner ganzen Thätigkeit die Universalität gewahrt.
Von fremden Artikeln wurde im Jahre s303 ein Teil des Verlags vonBödncr in IVismar und Schwerin, s8s7 ein Teil des Verlags der AkademischenBuchhandlung in Frankfurt a/Gder angekauft und auch auf diese IVeise dasGeschäft immer mehr ausgebaut.