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Hundert Jahre Geschichte der Arnoldischen Buchhandlung zu Dresden von 1790 - 1890
Entstehung
Seite
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58 Theilung der beiden Geschäfte zwischen I. Ariwld und G. Hofftnann.

nachkommen und Geld schaffen mußte, war sich darüber klar, daß untersolchen Umständen das Fortbestehen beider Geschäfte in Dresden lindLeipzig zusammen, wie es Christoph Arnold gewünscht hatte, unmöglichwar. Da sein Miterbe Julius Arnold unmündig war, trat er in Unter-handlungen mit der Vormundschaftsbehördc. Diese waren ziemlich lang-wieriger Natur. Endlich einigte man sich aber dahin, daß Arnold dasDresdner Geschäft und das Hausgrundstück, in welchem sich dasselbe befand,Hoffmann das Leipziger Geschäft mit den gesummten von Anfang an imVerlage von Arnold erschienenen Werken nebst dem Haus- und Garten-grundstück auf der Dippoldiswaldacr Gasse übernahm, wie solches ausden hier mit abgedruckten Rundschreiben vom 1. December 1849 hervorgeht.

Dresden und Leipzig, den 1. December 1849.

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Hiermit beehren wir uns, Ihnen die Anzeige zu machen, daß wir,als seitherige gemeinschaftliche Besitzer der Arnoldischen Buchhandlungen zuDresden und Leipzig uns dergestalt in dieselben getheilt haben, daß vomersten Januar dieses Jahres ab unser Herr Julius Emil Arnold dieArnoldische Buchhandlung in Dresden und unser Herr Gustav Adolf Hoff-mann die Arnoldische Buchhandlung zu Leipzig mit den gesammten bisherin Dresden lind Leipzig erschienenen Arnoldischen Verlagswerken für seinealleinige Rechnung mit allen Activen und Passiven übernommen hat.

Indem wir Sie freundlichst ersuchen, hiervon gefällige Notiz nehmenlind unseren umstehenden weiteren Mittheilungen Ihre gütige Beachtungwidmen zu wollen, empfehleil wir uns mit aller Hochachtung und Er-gebenheit.

Julius Emil Arnold.

Gustav Adolf Hvffmann.

Dresden, den 1. December 1849.

Wie Sie aus Vorstehendem bereits ersehen, habe ich die an hiesigemPlatze seit fast 69 Jahren bestehende