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Anzeige an den deutsche» Buchhnndel,
Arnoldischc Buch- und Kunsthandlung zu Dresdeneinen Socictäts-Contract mit einander geschlossen, und ich, der BuchhändlerArnold, die zeither zu Pirna bestandene Arnoldische Buchhandlung auf-gehoben und deren sämmtlichen Verlag, mit allen activen und passivenForderungen, unserer Societäts-Bnchhandlung einverleibt habe.
Wir ersuchen Sie daher, Ihre zeitherigcn freundschaftlichen Gesinnungengegen die Arnoldische Buchhandlung in Pirna, nunmehr uns, gedachterBuch- und Kunsthandlung in Dresden, zu gönnen, und auf unser Contogefälligst zu übertragen.
Durch unsere ausgebreiteten Handlungsverhältnisse hoffen wir, Ihnensehr nützlich zu werden, besonders wenn Sie uns Erlaubniß geben, IhrenVerlag gegen sehr geringe Einrücknngsgebühren in den hiesigen dnrchs ganzeLand sehr gelesenen politischen und mcrkantilischen Anzeigen, welche wöchent-lich zweimal erscheinen, ankündigen zu dürfen.
Daher erwarten wir auch von allen Ihren wissenschaftlichen Neuig-keiten, Fortsetzungen mit eingeschlossen, so zeitig als möglich 2 bis 4 Exemplare,von guten belletristischen Schriften aber 6 bis 10, von Musikalien, Kupfer-stichen und von ausländischen Schriften, sowie von Jourüalen 2 Exemplare.
Wir unterzeichnen uns mit aller Hochachtung als
Ihre ganz ergebensten
August Wagner,Christoph Arnold.
So war nun endlich das langerstrcbte Ziel erreicht, Christoph Arnoldin die Reihe der Privilegirten Buchhändler eingetreten. Sofort nach Ueber-nahme der ehemaligen Nichter'schen Buchhandlung entwickelte er eine großeerfolgreiche Thätigkeit, um das gänzlich heruntergekommene Geschäft wiederzu heben. Der bereits erwähnte Laun sagt über diese Periode: „Arnoldvergrößerte sein Geschäft auf eine ganz ungewöhnliche Weise, es hat sichvon jener Zeit an fortdauernd gehoben und an Umfang zugenommen, was derverständigen Betriebsamkeit des Unternehmers ein um so schöneres Zeugnißausstellt, als er sein Werk mit ganz geringen Mitteln begonnen hat."
Arnold scheint nun von den Dresdner Buchhändlern sehr bald alsvollberechtigter Genosse angesehen worden zu sein, denn wir sehen die sich