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Ifflands Wünsche und die der ganzen fürstlichen Familiefür diese herrliche Burg sollten sich leider nicht -verwirklichen.
Jetzt ist die Hartenhurg eine trauernde, epheuumrankteRuine, die aber noch in ihren stattlichen Resten imponiert undjeden Geschichts- und Naturfreund entzückt.
Die 2. oben erwähnte Festschrift Ifflands war ein kleinesFestspiel „Vaterfreude, Ein Vorspiel bei der VermählungsfeierKarls, Erbprinzen zu Leiningen etc. mit Sophie Gräfin zuReuss-Plauen etc. aufgeführt auf der fürstlich Leining'schenGesellschaftsbühne zu Dürkheim 1787."
In der „Vorrede" zu diesem Stücke, in der Sammlungseiner Schauspiele, d, d. Berlin, 25. April 1801), beschreibt Iff-land die persönlichen Vorzüge des Fürsten Karl Friedr. Wilh.zu Leiningen, sowie die damalige Lebensweise am Hofe zuDürkheim und tritt am Schlüsse wärmstens für die Rechte desFürsten ein. Nur einige Stellen aus Ifflands Feder seien hierwiedergegeben: „Die Menschen, welche das kleine Vorspiel„Vaterfreude" angeht, leben immer in meinem Herzen," etc.
Vom Fürsten sagt er besonders: „Die Natur hat viel fürden unternehmenden Mann gethan. Eine geistvolle hoheBildung, ein feuriger Blick, ein freier, fester männlicher schnelle]'Schritt; eine starke, klingende, wirksame Stimme, ein jugend-licher Muth in Entschlicssungen, hinreissende Beredsamkeit —bezeichnen noch heute im 76. Jahre den Mann, der — Herrist über sein Schicksal; nicht leicht wird Jemand den feinenHofton so ganz in seiner Gewalt haben und nie hat der Fürstdieser Manier die Sprache seines redlichen Herzens aufge-opfert."
„An all diesem mannigfachen Genuss (des Gesellschafts-theaters) habe ich von 1783 an Theil genommen und niemals— ach niemals werde ich der schönen Tage vergessen, die ichin diesen reichen, friedlichen Thälern gelebt habe," etc.