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wurde im Laufe der Zeit doch schrecklich gewüthet. Da überden Böhmenkönig die Reichsacht verhängt war^musste" GrafJohann Philipp die Grafschaften Leiningen und Dagsburgvom Kaiser Ferdinand II. zu Lehen nehmen, was denn auch1641 durch Kaiser Ferdinand III. erneuert wurde.
Das Elend aber war durch Plünderungen und Brand-schatzungen nach gerade so gross geworden, dass Graf JohannPhilipp bereits 1624 vom Landgrafen Ludwig von Hesseneinige hundert Malter Korn für seine ausgehungerten Leuteerbitten musste. — Nicht wenig wurde das Elend auch nochdurch Familienzwistigkeiten vergrössert. Graf Philipp Georgvon der Falkenburger Linie in Dagsburg hatte mit seinemBruder Johann Ludwig zu Heidesheim abgetheilt, wobei Er-ster em Dagsburg zugefallen war; im Jahre 1613 theilte er diesebisher mit derHartenburger Linie gemeinsam besessene Grafschaftabermals, und daraus entsprangen manche Missverständnisse, 1bis beide Theile (Philipp Georg und Johann Philipp II. nebstseinen Brüdern Philipp und Georg Adolf) sich am 24. Juni 1623in Dagsburg einigten, und eben so die gleich nachher sich er-hebenden neuen Weiterungen am 11. Juni 1624 durch einenVergleich endeten.
Die Lehmiger Lande blieben, gleich der Pfalz, von Spa-niern und Bayern bis 1631 besetzt, um welche Zeit dann GustavAdolf die Rheingegenden-plüvuferte. Späterhin (1643) wurdedas Land abermals durch Plünderungen und Seuchen verheert,bis 1648 der westphälische Frieden den Krieg beendete. Johann
gehalten werden. Wie nun solches | höchstgedachte Ire Kayh Mayl. zue Vnder-thäuigsten Diensten i geraicht. Alss bin ichs von mir solbsten Uff begebendeOccasion freundlich zu erwiedern orbietig. Datum in Oasteil Manheimb den7. Noubris 1622. Dienstwilliger
Johann graue, von T il 1 y(Unterschrift eigenhändig),