Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
Seite
258
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3. Rudolf, welcher dem Vater folgte und die Liniefortsetzte.

4. Wecker, kommt 1430 vor.

5. Johann II., kommt vor von 1430 bis 1442. DaseinVater Johann 1430 schon todt war, so kann nur er derjenigeGraf Johann von Leiningen-Rixingen sein, welcher seinenNeffen Emich im Jahre 1438 das Recht des Erstgebornen ab-tritt, die Lehen des Hauses zu empfangen und sie in Afterlehenzu geben (er zählt dabei 4 Ritter und 29 Edle auf; die übri-gen wären seinem Gedächtniss entfallen). Gleich dem Land-grafen Hesso zu Leiningen erhielt auch ein Graf Hans vonLeiningen bei der Krönung Kaiser Friedrichs III. 1452 denRitterschlag auf der Tiberbrücke zu Rom. Es ist wahrschein-lich, dass es dieser Graf Johann H. war 1 ).

6. Walburga, vermählt mit Johann V., dem letzten Grafenvon Sponheim, Herrn zu Starkenburg und Kreuznach, derbereits seit 1402 vorkommt, sich vor 1419 mit Walburga ver-mählte und am 25. October 1437 starb. Beide bekennen am10. Aug. 1431, dass sie dem Claus von Rüdesheim, Schöffenzu Creuznach, 150 Gulden jährlicher Gülte vom Weinungeiddiese Stadt, unter Verbürgung 3 ) der Gemeinde, verkauft haben.Als Wittwe kommt Walburga 1443 vor, wo sie den Verkaufder Herrschaft Bolanden genehmigt, den der Graf Johann, ihrVater, an seine Söhne gemacht hatte 3 ). Schon vorher 1438hatte sie dem Ritter Johann vom Stein und dessen Nach-kommen die ihnen von ihrem verstorbenen Gemahl verliehenen

') Sarn. "Will. Oetter's Wappenbelustigung IV. pag. 141 und Freiherr v.Hoheneck, Geneal. u. hist. Beschreibung des Herrn u. Bitterstands. III. S. 134.

') Aus den in der Pariser Nationalbibliothek aufbewahrten DagsburgerBegesten. (Abschrift im Archive des Grafen K. E. zu Leiningen-Westerburg).

3 ) Walpurg hing ihr Siegel daran. Aus Ingelheimer Urtheilsbüchern mit-geteilt von Hugo Loersch in dem Archiv für Hessische Geschichte u. Alterth.XV. 259.