Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
Seite
126
Einzelbild herunterladen
 

Im Jahre 1349 kommt der Dompropst allein vor, wo er,als Besitzer der Madenburg, der Stadt Auweiler ihre Privilegienbestätigt, und im November desselben Jahres versetzt der AbtEberhard von Weissenburg dem Dompropst und seinem BruderFriedrieh die Feste St. Remye sammt ihren drei GerichtenSteinfeld, Capsweiler und Höehdorf um 200 Pfund Heller 1 ).

Am 21. März 1351 freien, wieder gemeinsam, Graf Fried-rich von Leiningen, Dompropst von Worms, und Friedrich VII.,Graf zu Leiningen, sein Bruder, und Yolanthe, Gräfin zu Lei-ningen, dessen Gemahlin, dem Abte Walther von Hornbach(im Metzer Bisthum) und seinem Convent, deren Hof zu Ost-hofen (im Wormser Bisthum), nebst Mühle, Backhaus, Zehnten,Wiesen, Aeckern, Weingarten, Zins und Gülten, Vieh, Pferdenetc., ihre Häuser und all ihr Gut um 300 Pfund Heller, welcheder Abt darum gab 2 ). Hierauf bezieht sich auch ein Schreibenvom 12. Mai 1355, worin Graf Friedrich der Alte von Lei-ningen, auf Bitte seines Neffen, des Grafen Walram vonZweibrücken, die Briefe, welche er und sein Bruder demAbt zu Hornbach gegeben haben, fest zu halten, und seinen

mochten, darumbe, so sin wir vberkomen, wir hern Friedrich vnsern Dumprobst,vnd hern Emichen grauen zu Lyningen han zu schirmern desselben vnsers dorfsdaz die darümb haben sollten alle nutze vnd geuellen mit lierbergen, atzungenvnd mit andern Stücken glicherweis als wir dieselben nehmen mohten, uzgenomenvnsern Fiihof vnd vnsern Hubhof Wir auch Friedrich Dumprobst vndEmich Graue zu Inningen gebrüdern vorgen. erkennen vns, daz wir den vorgen.schirm an vns genomen han. Geben nach G. Geb. 1349, in die b. Agathevirg." (Die Siegel der Originale sind abgeschnitten). Abgedruckt in Baur,Hess. Urk.

') Diese Pfandschaften wurden später wieder eingelöst.

2 ) Baur, Hess. Urkunden HI. 336. Die Originale befinden. sich imMüuchener Beichsarehiv.