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heile dieser verstorbenen, so wie seiner noch lebenden zweitenGemahlin Margarethe demselben Stifte einige auf seinen Güternzu Minfeld (Munervelt) ruhende Gülten und befreite 1268 die-selbe Kirche von Zoll und Ungeld in Landau 1 ).
Aus dem Jahre 1266, vom 28. September, findet sich eineErklärung des Grafen Emich wegen des zwischen der Geist-lichkeit und der Bürgerschaft zu Speyer übernommenenSchiedsamtes 2 ), und von 1268 (Speyer, 18. Oetober und 13. No-vember) eine Urkunde Emichs über die Einsetzung einesSchiedsgerichts in dem Streite zwischen Speyer und demspeyerer Bürger Dietmar Zöllner 3 ).
Im Jahre 1268 befreien Graf Emich und seine GemahlinMargarethe von Sponheim das Kloster Eussersthal vom
den drei Leiuingor Adlern ist etwas beschädigt und das fünfte ein verstümmeltesnassauer Reitersiegel.
') Landau wurde um die Mitte des 13. Jahrhunderts von Graf Emich IV.von Leiningen gegründet, wozu er aus den nächsten Dörfern Ansiedler in derneuen Stadt sammelte. Schwerlich geschah die Erbauung wegen der schönenLage (wie Birnbaum, Geschichte der Stadt Landau — Kaiserslautern 1S30.p. 39 meint), noch aus gewerblichen (wie Lehmann p. 7 annimmt) sondernaus anderen, naher liegenden Gründen. Der Graf war Landrichter im Speyergau,dessen Gciicht auf dem Hügel des Lutramforstes, eine Stunde nordwestlich vonLandau, gehalten wurde. Zum Schutze dos Landgerichts war eine Burg undStadt in der Nähe wünschonswerth , besonders in jener unsicheren, fehdereichenZeit, woraus aaeli erklärlich wird, wesshalb die Einwohner der Nachbardörfergern ihre Zuflucht in der neuen Stadt suchten und dieselbe bevölkerten. Selbstder Name Landau scheint sich auf das Landgericht zu beziehen, so wie auf denGrund der Erbauung und auf die Bestimmung der Stadt hinzuweisen. Der Platz desLandgerichts hiess Stahlbühel (Gorichtshiigel); er durfte nicht verhaut worden, weiler für die Gcrichtsversammlung bestimmt war. Ueber Landau und seine Be-setzung im 13. bis 15. Jahrhundert s. Mone, Zeitschrift f. Obcrrh. II. 300.
-) Copialbuch zu Carlsruhe; das Original ist nicht aufzufinden, S. Hilgard,Urkundonbuch von Speyer p. 83.
:l ) Dat. apud St. Germannum A. D. 12G8, sabbato proxino post Martini.Original im Speyerer Archiv, siehe Hilgard, Urkunden von Speyer p. 84; Lünig,Reichsarchiv XIV, 469.