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Historische Nachrichten über den zur gräflich-mansfeldischen Herrschaft Heldrungen gehörenden Marktflecken Gehofen und die in der Landgrafschaft Thüringen gelegenen Ämter Leinungen und Morungen
Entstehung
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weise 124°/4 und 123 Acker Holz, sowie die Hälfte der Rechte, Zinsen und Diensteerhielt. Christian Ludwig kaufte aber in der Folge in dem Zeiträume bis 1708 vonseinem Bruder Anton Albrecht und dessen Erben nach und nach noch dazu ca.4 Hufen Land und Wiese, etliche Äcker Holz, Zinsen, Dienste, Dienstgeld und Ge-fälle samt Untcrgerichtcn; ferner die zum Hacken-Hofe gehörige Schäferei und Mühle; wieer auch schon vorher, am 2. Juni 1694, die in der Erbtheilung Anton Albrechten zugefallenenOber-Heldrunger Zinsen von seinem Bruder durch Kauf an sich gebracht hatte.

Christian Ludwig besaß zwar sonach das Harrasische Gut nicht genau mitdem Zubehör, wie es früher und noch zuletzt an seinen Neffen Ernst Albrecht verliehenworden war; indessen die zu dem Hacken-Hofe geschlagenen und bei demselben ver-bliebenen Harrasischcn Pertinenzicn wurden durch die übrigen Zuläufe aufgewogen, sodaß auch dieses Gut nach seinem am 24. Okt. 1717 erfolgten Tode von seinen 7 Söhnenin der Erbtheilung zu dem in dem Anschlage des Fcldmarschalls festgesetzten Werthevon 30 000 Mfl. angenommen wurde lt. Erb - Vergleich vom 13. Juli 1718 und19. Juli 1721:

Nr. 19. Beständiger Anschlag des Bitterguts oder sogenannten Karrasische»Kofes zu Gestosen.

Die Wohngebäudc samt Scheunen, Stall und Schüttboden inol. der Schäferei- ^ Gr. Ps.

Gebäude 2400

Eilf Hufen 13 Acker Artlandcs, worunter ohngefähr 1ü/z Hufe wieder-käuflich ist, eine in die andere s, 750 st 8575

32 Acker Grumtwiesen, eine in die andere ü 40 fl 1280 -

402/4 Acker Hauwiescn, worunter die meisten sehr an Schaden und alle amRiethe liegen, auch allezeit um die 3te Jahre bis 6 Acker Brache

liegen müssen n 20 fl 815 —

134 Acker Holz, worunter 6 Acker vom sel. Hrn. Dnnherrn erkauft und

4 Acker zur Mühle gehören ü 25 fl 2948

Die Gärten, welche sowohl an Gras als Obstbäumen reich, ein Jahr in

das andere inol. der Gräserei wenigstens auf 50 fl. zu nutzen . . 1000

Die Schäferei, so jährlich 40 fl. Pacht giebet 800

Die Mühle, so jährlich 187 fl. 6 Gr. Pacht giebet 3746

Das Backhaus, so jetzo jährlich 130 Thtr. oder 148 fl. 12 Gr. Pacht giebet 2972

Die Salpetcrhütte, so jetzo 19 Thlr. oder 21 fl. 15 Gr. Pacht giebet . 435

Die Ober-Hcldrungischcn Zinsen nach dem großväterlichen Anschlage . . 2000

Erbzins und Dienstgcld, so jährlich inol. 12 Gr., so die Fr. v. Ginsky

zu Nauscß giebet, 36 fl. 12 Gr. 7 Pf. betrügt, verintressirt s, 5 pro (lenk 732 10 —

Kommt jährlich 3 fl. 13. Gr. Geschoß, thut ü 5 pro Cent 72 9 —

Konrincn jährlich in Gehofcn 10 Schffl. Zinshafer ein, jeven ü 5 Gr.,

thut am Gclde 2 fl. 8 Gr., verintressiret ü, 5 pro Clont .... 48

Geben die Ritteburgcr jährlich 15 Schffl. Haber als ein Ritschard ü 5 Gr.,

thut 1 fl. 9 Gr. verintressircn ä, 5 pro Clont 29

Kommen von Reinsdorf jährlich 4 Schffl. Hafer-Zinsen ein, ü 5 Gr.,

thun 20 Gr., verintressiret n 5 pro Clont 19 19 10

Kommen jährlich inol. 2 St. von Reinsdorf und 2 St. von der Fr. v.

Ginsky von Nauseß 28 St. Gänse ein ä, 6 Gr., thun 8 fl., verin-tressircn ü 5 pro (lsnt 160-

Kommen jährlich inol. 2 St., so die Fr. v. Ginsky giebet, 23 Vs St.

Fastcnhuhner ü 3 Gr., thun 3 fl. 7Gr. 6 Pf., verintressircn n 5 pro Clont 67 9 4Kommen jährlich von Oldisleben 2 Kap-Hähne ä. 5 Gr. 3 Pf., thun 10

Gr. 6 Pf., verintressircn n 5 pro L! . . 10

Kommen jährlich incl. 2 St., so die Fr. v. Ginsky zu Nauscß und 2 St.,so in Reinsdorf gegeben werden, 55 St. Michaelshühner n 2 Gr.,thun 5 fl. 5 Gr., verzinsen ä. 5 pro C! 104 20 8