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Steuereinnehmers Mylius in Lühe im Altenlande (b. Hamburg),*) hattedie Stelle seines Vaters inne und starb bei seinem Sohn Ernst Friedrichin Hamburg imAugust 1747. — Seine Frau war eine Tochter von ErnstMushard, Vorsteher in Hamelwarden. Von seinem Bruder lebte noch1751 ein Sohn Friedrich Mylius als Kgl. Beamter in Lühe.
Kinder von Feter Carl waren:
1) Allna Magdalene, geb. 1706 in Lühe, gest. unverheirathetden 17. Oktober 1792 in Hamburg.
2) Ernst Friedrich, geb. den 12. Juni 1710 in Lühe. 1612 musste
damals
in jenen Gegenden herrschendenKriegswirren mit ihm und seinerSchwester nach Harburg begeben,und hier wurde er bis zu seinem16. Jahre erzogen, mit Ausnahmevon drei Jahren, in denen er inHamburg bei dem Bruder seinerMutter, Ernst Mushard, damalsPastor an St. Michael, durch einenHauslehrer in verschiedenen Fä-chern Unterricht genoss. Er kamdann auf das Gymnasium zu Bre-men und, nachdem er dort vierJahre gewesen war, um Ostern1730 auf die Universität Helmstädt.Um Ostern 1732 ging er auf _dieUniversität Jena, die er um Os-tein 1734 verliess. Er begab sichnach Verden, um das Amt einesHauslehrers bei dem Sohne desdortigen Amtmanns auszuüben.Nachdem dort vier Jahre vergan-gen waren, wurden ihm wider allesErwarten zwei Aemter übertragen,nämlich das eines Diakonus an derKirche St. Johannes in Verden am25. Juni 1738 und bald darauf imJahre 1738 das eines Conrektors an der Verdener Schule, obwohl er sichdamals sehr enikräftef fühlte. Bald darauf aber kräftigte er sich durchGottes Gnade wieder so an Geist und Körper, dass er mit ruhigem Gemü-the und Lebensirische beiden ihm übertragenen Aemtern vorstehen konnte,und er wollte gern diese Beschäftigungen bis an sein Lebensende fortfüh-ren, wenn ihn nicht die himmlische Fürsorge zu einem schwereren, aberauch einen volleren Amt bestimmt hätte. Nach drei Jahren nämlich wurdewider all sein Erwarten einige Male nach Hannover und
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Hamburg
berufen, um dort Gast-Predigten zu halten und mit auf die "Wahl einesneuen Predigers gestellt zu werden.
*) Die Familie stammt dem Wappen nach von den Müller in Windsheim, einer adeligenFamilie, ab (vergi. S. 9 u. S. 317).