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I. Juni 1630 — 1610 Pfarrer in Drognitz bei Ziegenrück und gratulirtemit einem hebräischen Gedichte dem Balthasar Baiduinus in Dresden,späteren Superintendenten in Regensburg, als derselbe eine Rede »De in-vidia fugienda et sananda (wie der Reid zu fliehen und zu heilen sei)1623 in 4dl herausgab.
Johannes Mylius aus Sondershausen, wurde im Februar 1626an der Universität Jena immatrikulirt.
Georg Mylius aus Rotenburg in Franken, wurde im Sommerse-mester 1633 an der Universität Jena immatrikulirt. Vielleicht steht derselbein venvandschaftlicher Beziehung zu einem Johannes Molitor aus Roten-burg, der am 4. Mai 1585 an der Univorsität Wittenberg immatrikulirt wurde.
Samuel Mylius aus Triebsees, wurde im Juni 1634, ohne wegenseiner Jugend vereidigt zu werden, an der Universität Rostock und den3. Juli 1636 an der Universität Greifswald immatrikulirt und zwar dqffcji?*da er der Sohn eines Pfarrers war, gratis. Am 12. Oktober 1641 wurde"er in Rostock als Samuel Möller Magister. Sein Vater Samuel Möller,Mylius oder Milius war von 1624—1654 Pastor in Triebsees.
Heinrich Mylius aus Rodenberg (Lippe), wurde im Mai 1644 ander Universität Rostock immatrikulirt.
Christian Mylius gab heraus:
»Kurzer Begriff über die Episteln und Evangelien in Reimen 1649.«»Pro suseeptis tranquillandae Germaniae laboribus gratiae publicae.«»Friedensposaune 1648 oder 1649 in 12£.«
«Allerheiligste Empfängniss Christi, zu Stade 1655 in 12°.«
Christian Mylius war nach 1652 Rektor der Schule in Belgardin Pommern.
Georg Mylius, Magister, wurde 1656 vom Hochwürdigen Kapitelzu Braunschweig an das Set. Blasius Stift zu Brauschweig als Pfarrer be-rufen, nachdem sein Vorgänger Johann Gleim des Amtes entsetzt war.Am Sonntag Palmarum 165? wurde er von dem damaligen SuperintendentenDr. Erasmus Hannemann in sein Amt eingeführt, nachdem er vorheran einem Ort in der Mark Brandenburg Kirchen-Inspektor gewesen war.Der berühmte Philipp Julius Rethmeyer nennt ihn im vierten Theileder Kirchengeschichte der Stadt Braun schweig S. 616 »einen gelehrten undansehnlichen Mann, der aber kein exemplarisches Leben geführt habe«.Er berichtet nämlich 1. c. weiter über ihn: »Weil er bisher in der MarkBrandenburg Kirchen-Inspektor gewesen, habe er den jüngeren Predigernan den Braunschweigischen Kirchen nicht weichen wojlen, habe sich ganz
Geschichte der Familien Mylius.
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