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Geschichte der Familien Mylius : Genealog. - biogr. Familienchronik der Mylius aller Zeiten u. Länder
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Marcus Möller oder Mylius, Magister, aus dem Anhaltschen, wurdeden 5. Mai 1581 in Wittenberg imniatrikulirt. Er hielt sich eine Zeit langals Arzt in Penig auf, und wurde dort 1600 Schulmeister. 1606 begab ersich wieder als Arzt nach Lüneburg und war daselbst Stadtphysikus. Esgiebt ein griechisches Epigramm auf ihn und einen griechischen Brief vonDr. med. Christian Theodor Schosser (in Schossers »Laurifolia siveSchediasmata Poetica. Ereiberg 1618 — 1622 in 8£«). Ausserdem gab erheraus: »Parentatio in obitum Dorotheae Ducis Brunsvicensis. Celle 1617«.

Siegfried Mylius, gab heraus:

»Unterschiedliche Bedenken etlicher vornehmer Theologen, dass dieChristen alle Ketzer, und vornehmlich die calvinischen Sacramentirer höch-sten Pleisses meiden, sie nicht bei sich zu wohnen aufnehmen, sondernsich ihnen und ihrer Gemeinschaft ganz und gar entäussern sollen, damitsie nicht auch mit ihrem Gift beschmeisset und angestecket werden. Colii-^giret und in offenem Druck verfertiget durch Sigfrid My Ii us. Wittenberg 1614.

Benedictus Mylius, war von 1611 — 1626 Pastor in Berghausen

(Baden).

Bernhard Mylius, Magister, war von 1612 1623 Pastor in Korb beiAdelsheim und von 1623 — 1632 Pastor in Lindolsheim (bei Adelsheim).

Johannes Mylius, schlesischer Poet und Theologe. Auf ihn giebtes ein lateinisches Epigramm von Friedrich Taubmann in dessen »Epi-grammata latina«, Buch 2, S. 749.

Christoph Müller aus Hirschfeld, Diakon und von 1607 bis zuseinem Tode 1620 Pastor in Brambach bei Oelsnitz, wurde als ChristophMylius im März 1598 an der Universität Jena imniatrikulirt..

Petrus Mylius aus Solingen, wurde den 3. Sept. 1593 in Heidel-berg und am 15. Oktober 1597 an der Universität Wittenberg immatrikuliit.

Johannes Günther Mylius aus Bleichrode, wurde im Juli 1598in Jena imniatrikulirt. Petrus Müller aus Bleichrode, vielleicht ein Brudervon ihm, wurde den 28. Mai 1569 in Wittenberg imniatrikulirt.

Adam Myller oder Mylius, geb. 1575 in Schlackenwerth, wurde1598 Pfarrer m Baderosam (Böhmen), war, 1622 von dort vertrieben, eineZeit lang ohne Amt und erhielt 1628 die Pfarre Markersbach bei Raschau.Dort starb er 1658.

Caspar Müller oder Mylius, geb. 1575 in Wolferstedt bei Allstedt,war der Sohn von Peter Müller und dessen Frau Elisabeth geb. Schröter.