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Geschichte der Familien Mylius : Genealog. - biogr. Familienchronik der Mylius aller Zeiten u. Länder
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Ii Kinder von Christian. (12)

1) Regina Elisabeth, geb. den 26. Januar 16S7 in Hildburghausen.

2) Johann Christian, geb. den 26. December 1688 in Hildburghausen.

3) Helene Margarethe, geb. 1691 in Coburg. Sie heirathele spaterden Kaufmann Joh. Martin Drescher in Hildburghausen.

NB. Drei andere Kinder ausser den genannten starben in jugendlichem Alter.

Ii Kinder von Wolfgang Jeremias. (13)

1) Anna Sabina, geb. 1686 in Neumark, gest. ebendaselbst.

18 2) Ludwig Gottlieb, geb. 1688 in Neumark. Nachdem er eine

Zeit lang zu Hause von Hauslehrern unterrichtet war, besuchte er vomApril 1704 die Landesschule in Weimar (die später Wilhelm-Ernst-Gvmnasium genannt wurde) und trieb dort unter dem berühmten Rek-tor jener Schule Philipp Grossgebauer in der ersten Klasse scholastischeStudien. Bald darauf wurde er auch unter die Herzogl. Weimar. Alumnenaufgenommen und genoss mit. diesen drei Jahre lang den vom HerzogWilhelm Ernst eingerichteten Freitisch. Im Jahre 1708 ging er, nachdemer auf der Weimarer Schule eine Abschiedsrede über das Thema »Desolis Eclipsi circa passionem Jesu Christi« gehalten hatte, in der Oster-woche auf die Universität Jena und wurde unter dem Prorektorat von Dr.Buddeus, Prof. der Theologie, immatrikulirt. Hier wählte er sich als Lehreraus für die Instrumental.-, theoret. und prakt. Philosophie den Adjunktder Philos. Fakult. Heumann, als Dr. und Prof. der Theol. in Göttingenweit berühmt, sowie den Adjunkt Musigius undLöber, für orientalischeSprachen Dr Joh. Andr. Dantz und Adjunkt Christian Stock, fürAllgem. polit. Geschichte den Hofrath und Prof. der Geschichte BurcardGotthelf Struve, für Kirchengeschichte Dr. Buddeus, für MathematikAdjunkt Ehren berger, später Prof. der Mathematik an dem berühmtenCasimirianisehen Gymnasium in Coburg, für Thetische Theologie den Dr.theol. und Jenenser Superintendenten Jesaias Friedr. Weissenborn, fürPolemik Dr. Foertsch und Buddeus, rvelchen letzteren er auch in dertheolog. Moral und Symbolik zum Lehrer hatte, in der Exegese Dr. Dantz,in der Homiletik Adjunkt Stock. Ausser den genannten Studien trieb erauch französische und italienische Sprache und verschiedene Leibesübungen,um sich für das Amt eines Hofmeisters bei adeligen Jünglingen geeignetzu machen. Hauptsächlich aber widmete er sich dem theologischen Studium.Am 27. Oktober 1712 erlangte er an der Universität den Grad einesMagisters der Philosophie, nachdem er das Examen der Candidaten derPhilosophie bestanden hatte, und hatte im Sinne, sich dem akademischenLeben weiter zu widmen. So schrieb er einige Dissertationen und vertheidigtez.B.mündlich »De Admiratione,an sit in numero Adfectuum?« und »QuodDeussit Legislator proprie dictus« gegen eine Betrachtung in Bd. IV der »Ob-servationes Haienses latinae«. Auch vertheidigte er eine Dissertation »DeTheologia Socratis. Jena 1710 in 4L, 5 Bogen«, von der aber nur dererste Theil gedruckt wurde. Später unterstützte er zwei Jahr lang als