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Geschichte der Familien Mylius : Genealog. - biogr. Familienchronik der Mylius aller Zeiten u. Länder
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verheirathete er sich in Friedeberg a. Qu. mit Eleonore Tugendreich, geb.Fritsche, aus Meimersdorf (der den 31. Oktober 1763 geborenen Tochter desPastors Joh. Ehrenfried Fritsche). der Witt we des am 22. Februar 1792 ver-storbenen Apothekers Sigismun d Gottlieb Göbel. Diese seine Frau starbin Friedeberg den S. August 1821.

11 2) Friedrich August, geb. den 7. Januar 1763 in Madlitz. Er

besuchte zunächst von 17801785 das Joachimsthal'sche Gymnasium inBerlin, studirte Theologie, wurde aber dann Guts-Administrator in Kl. Wu-biser b. Mohrin, wo er am 4. April 1806 starb. Am 12. December 1799verheirathete er sich mit Johanna Sophie Tugendreich. Tochter des PastorsJohann Gottlob Schleyer in Mohrin. Sie starb 1836 in Zehden im Hauseihres Sohnes.

Einziges Kind von Christhelf. (8)

Wilhelm Christhelf Sigmund, geb. den 2. Mai 1754 in Berlin.

Er studirte zunächst die Hechte, widmete sich aber bald ausschliesslich der Schriftstellern, in der er, na-mentlich was die Uebersetzungenaus dem Französischen anlangt,äusserst fruchtbar war. In den1787 erschienenen »Büsten ber-linischer Gelehrten und Künstlermit Devisen« findet sich S. 212sein nebenstehendes Bild *) mitder Devise:

»Bescheiden leiht er sein VerdienstDer fremden Kunst

Buhlt nicht um niedrigen GewinnstNach Rezensenten Gunst!«

und folgendem Text: »Wenige Deut-sche besitzen vielleicht diejenigeKenntniss der französischen Lit-teratur, die Herr Mvlius so sehrzum Vortheil seines Vaterlandesangewendet hat. Man kennt ihnals den Uebersetzer von »Candideoder die beste Welt« von Vol-taire etc. etc. folgt Aufzählungseiner wichtigsten Uebersetzun-gen und hat ihn längst von demgemeinen Haufen der SkribJer, die

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tischen, zu unterscheiden gewusst. Man hat schon oft die Bemerkung ge-macht, dass zum guten Uebersetzer, wo nicht mehr, doch ebensoviel Geniegehöre, als der Schriftsteller selbst besass. Keine Stelle ist von dem Herrn

*) Ausserdem ist sein Bildniss zu linden vor dem 1. Theil derLitteratur- und Theater-zeitung" von 1784.