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Geschichte der Familien Mylius : Genealog. - biogr. Familienchronik der Mylius aller Zeiten u. Länder
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dem Tode seiner Schwiegermutter die Mylius'sche Buchhandlung übernahmund den 3. Oktober 17 08 starb.

2) Christian Friedrich, geb. den 23. November 1652 in Halle, wurdeMagdeb. Regier. Archivar und Rfänner in Halle, avo er den 23. Juni 1687starb, ohne Kinder zu hinterlassen. Er war verheirathet mit Re-gina Scliaaf, gest. den 20. Oktober 1698.

3) Johann Christoph, geb. den 20. September 1663 in Halle, gest.ebendaselbst den 26. Juni 1664. Einige Gedichte auf seinen Tod wur-den 1664 unter dem Titel «Trauer- und Trost-Gedanken» in Halle (MelchiorOelschlegel) gedruckt.

NB. Ausserdem ZAvei Töchter, die im Kindesalter starben.

et de reg. juris) ernannt, gleichzeitig in das Uollegium p'rofessorum auf-genommen und vier Jahre später (Febr. 1684), nach dem Tode des Dr.Henzius zum Professor institutionum befördert, Avelclie Stelle er 18 Jahrebekleidete. Ausserdem Avurde er 1683 und 1695 zum Rector magnificus,1686 zum Universitätssyndicus erwählt und war seit 1688 Assessor derJuristenfacultät. Mylius galt als eifriger, anregender Lehrer, der sich all-gemeiner Achtung erfreute. Er starb in Leipzig am 6. Juni 1702. ImJahre 1677 verheirathete er sich mit Elisabeth, Tochter des ehemaligenBürgermeisters von Eilenburg Job. Georg Friedrich.

Kinder von Andreas d. A eiteren. (6)

1) Andreas der Jüngere, geb. d.12. April 1649 in Zscheplin bei Ei-lenburg. Er empfing den ersten höhe-ren Unterricht am Lvceum zu Torgauund bezog 1667 die Universität Wit-tenberg, woselbst er namentlich beiSchulzfleisch philosophische, dannphilologische und juristische Vorle-sungen besuchte. Kränklichkeit zwangihn, seine mit Eifer begonnenen Stu-dien zu unterbrechen. Nach längeremAufenthalte im elterlichen Hause ginger 1669 nach Leipzig, avo er nebendem bejahrten Schwedendörfer na-mentlich Carpzov hörte; er hielt öfterDisputationen, promovirte am 24. Okt.1678 mit einer Abhandlung «De con-tractu libellario» als Licentiat und er-langte am 6. Nov. 1679 den Doctor-grad. Bald darauf (1680) wurde ernach der damals, besonders in Leip-zig, üblichen. Bezeichnung der vierjuristischen Professoren zum Profes-sor titnli (de verborum significatione