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es an den Kammcrhcrrn von Lcttow, der es 1823 an seinen Sohnvererbte. 1836 ging es dnrch Kauf an die Gräfin van Finckensteingeb. von Waldvw über, die es 1848 für 7V 066 Thalcr an die vvnVollard veräußerte. Gegenwärtiger Besitzer: vvn Vollard-Bockelberg.ek. Nr. 327.
87. SrlMlms
iin Kreise Cottbus mit 2278 M. Areal. Zschorbst, wie man 1565schrieb, war mindestens seit 1512 in den Händen der v. Birckholz. Vondiesen kam es an die v. Zabeltitz. 1546. 65. 62. 63. Es scheint mehr-fach veräußert und dann wieder zurückerworben zu sein. So heißt es,daß die von Zabeltitz es 1549 an die v. Birkholz, 1563 an die Burg-grafen zu Dohna, 1596 an Caspar v. Löben verkauften. Auf die vonLoben folgte dnrch Kauf 1666 der General v. Klitzing, jedoch wird1656 im Kirchcnbnche die Familie v. Werdcck als Besitzerin genannt;Die Tochter des letzten Klitzing ans Schorbns, vcrmält an den Geh.Kriegsrat v. Werdeck, vererbte 1844 das Gut ans ihren älteste» Sohn,den Geh. Rat v. Werdcck, in dessen Familie es sich noch befindet, ek.Nr. 76. 164 und Güterverzeichnis Nr. 12, Czorbs.
88. Sclchvw
im Kreise Stcrnberg mit 3226 M. Areal. Scllechow, ein JohanitcrOrdens-Gnt, wurde vom Orden 1421 erworben. Als erster Lehnbcsitzerist 1516 Hans Horn bekannt. Ende des 16. Jahrhunderts bestandendort 3 Nittcrsitzc, den v. Horn und v. Löben gehörig. Seit länger als166 Jahren war das zu einem Ganzen vereinigte Gut im Besitze derv. Zabeltitz, die es 1735 dem Preußischen Obersten v. Werschau für28 666 Thlr. abkauften. 1745. 1863. Hans Ehrcnrcich, ein Bruderdes Karl Wilhelm ans Topper, f unvcrmält 24. 11. 1811. LautTestamentes fiel dem ältesten Sohne des letzteren Ernst Leopold Ema-nuel Selchow zu. Die Söhne desselben wurden allerdings legitimiert,man machte ihnen aber das Gut streitig. Es folgte deshalb Fcdorv. Zabeltitz der Acltcrc aus Spicgclberg und, nachdem es allodificiertworden war, ein Herr Vvllmar aus Schwicbus. ek. Nr. 327. 365.
89. Sergen
im Kreise Cottbus mit 2884 M. Areal. Schon vor 1389 Familien-besitz. 1468 wird Hencze v. Z. auf Sergau genannt. 1487 Belehnungfür Christoph. 1461. 63. 64. 91. 1566. 34. 49. 83. Die Familie heißt„zum Sergen". Im 17. Jahrhundert saß dort die Familie von Kockwitz,dann ein Jahrhundert lang die v. Pannwitz; jetzt zur v. Schöning'schenStiftung gehörig, ek. Nr. 24. 57. 117.