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13. Diedersdorf
im Kreise Teltow, mit 2924 Bt. Areal, ist eine slowische Ansiedelung,die nur ihren Namen wechselte, als deutsche Edle damit belehnt.wurden.Diedersdorf ist eine veränderte Form für Dicdrichsdorf. Dydcrickstorpbesaß 1375 eine Feldmark von 55 Hufen. Peter von Scden hatte achtHufen bei seinem Hofe, dazu Pacht, Zins und Bede von 42 Hufeiysowie ll Hufen von den Bauern, 1 Talent vom Kruge, Hz WispclRoggen von der Mühle, von jedem Kossäten 8 Pfennige und 1 Huhn.Die Hufenpacht betrug 9 Scheffel Roggen und ebensoviel Hafer, derZins 2 und die Bede 5 Schilling von der Hufe. Es war Afterlehnder Schenken v. Shdow, die vom Markgrafen belehnt waren. VonPeter von Scden und Franken von Scden, in der Carolin. Finanz-statistik ebenfalls genannt, ist außerhalb der erwähnten Urkunde jedeSpur verschwunden. Nach dem Schoßregistcr von 1451 hatten dieBoten — undeutlich geschrieben! — Didrichsstorff zu Lehen. Die Hufcn-zahl der Feldmark betrug hiernach 52, eingeschlossen 3 Pfarrhnfcn,aber nur 18 waren besetzt. 1565 war Joachim Bettwitz Besitzer vonDittersdorf. Sein Name wird nicht in dem Verzeichnis derer vomAdel in Teltow aufgeführt, welche 1572 auf dem Landtag in Berlinversammelt waren. 1588 werden die Belluic zu Ditterstorff als dienst-pflichtig mit einem Pferde aufgeführt. 16VV waren Caspar und Joachim„die Bcttin" Gutsherren zu DicterSdorf — Verwechselung mitBellin oderNachkommen von Balthasar Boytin, Botyu, Bethn, einem bei dem Kur-fürsten im 15. Jahrhundert in Ehren stehenden Berliner Bürger. —Aber 1616 wird Caspar Belli» in Dietersdorff genannt : dann im Besitzvon Anna v. Beer und nach ihr in dem der Brüder Andreas undJoachim v. Bardaleben. Vor 1663 befindet sich die Familie v. Thümcnlängere Zeit im Besitz: Hans Friedrich und Hans Joachim v. Thümenund nach des letzteren Tode seine Witwe, geb. v. Beer mit ihrenErben: die v. Beer, v. Großdorf, ».Zabeltitz. 1666 im Besitz des Ge-nerals L. v. d. Goltz, 1671 der Baronin v. Brunbor (Brunbeck) geb.v. Burgsdorf a. d. H. Blumberg, f 1691, von da an in der Familiev. d. Marwitz. 1775 werden die v. Zabeltitz doch wol nur alsAnteilbesitzer genannt. Vvn 1789 bis heute in den Händen derv. Bandemer.
14. Dissenchen
im Kreise Cottbus mit 1647 M. Areal, iu den Urkunden vielfachDiesnitz, Dießnitzgen genannt. 1489. 1591. 38 62. 1563 wurde esan den Rat zu Cottbus verkauft und seitdem ist es Kämmereigut derStadt, ek. Nr. 33. 44. 47. 55. 56. 78.