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Die Familie von Zabeltitz
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zu Stradow belehnt. Im Jahre vorher wird er mit andern Ritternauch den Städten Luckan, Eatan, Lübbcn und Guben vom KurfürstenFriedrich von Sachsen veranlaßt, für die von Köckeritz einzutreten, daß derenWidersacher die genommene Habe wieder herausgeben. Christoph er-scheint hier sowol als brandenburgischer wie als sächsischer Lehnsmann.Bei der Angrenzung Brandenburgs und Sachsen nahe bei Vetschau istdiese Sachlage erklärlich. Etwa derselbe Cristvfsil v. Czabiltitz, welcherfrüher in Diensten des deutschen Ordens gekämpft hat und mit anderenRittern 25. 5. 1436 dem Hochmeister und dem Orden entsagt, wennihrem Freunde Heinrich v. Malticz nicht die schuldige Ausrüstung ge-leistet würde.

29.

Hans Sabeltitz auf Vetschau, Bruder von Nr. 28, 1459 mit 6 Hufenzu Stradow belehnt, wol derselbe, welcher 3. 3. 1443 als Zeuge auf-geführt wird, als Reynhold von Cottbus dem Kloster in Cottbus 2 Husenvor der Stadt zu einem Gedächtnis und ewigen Lichte verkauft.

30.

Hans 1455 im Dienste des deutschen Ordens.

Jorge v. Lobelen, Hans Czabelticz und Fredrich Stanißsch erhalteneinen Schadenbrief vom Hochmeister und dem deutschen Orden überihren Sold, den sie mit 212 reisigen Pferden vom 7. 8. 1454 an,diesie mit cn vs der slesie haben gebracht"*), item noch mit 57 Pferden vom13. 10. 1454 an, item noch mit 17 Pferden vom 24. 12. 1454 bis ans23. 4.1455 verdient haben. Sie haben 2. 2.1455 über 21738 Gulden Iln-garsch erdicnt und zu fordern, und ebenso empfangen 4.12.1455 Jorge undBalthasar v. Lübeln, Hans v. Camentz, Friedrich Stentcz und HansCzabiltitz mit ihrer Gesellschaft einen Schuldbrief über 20660**) ungarscheGulden, erdicnt mit 251 Pferden vom 23. 4. 1455 bis 4. 2. 1456 undmit einem Pferd von St. Georg 1454 bis dahin 1455, je 24 Guldenaus den Spieß und auf den Monat gerechnet; denn der HochmeisterLudwig v. Elrichhausen hatte Georg und Balthasar Löben lind dieobengenannten vom Tage ihrer letzten Abrechnung an wieder in seine Dienstegenommen und versprochen, monatlich auf 3 Pferde 24 ungarsche Guldenund auf 6 Fußgänger ebenso viel zu zahlen und für allen Schaden ein-zustehen. Nach einem Verzeichnis, welches der Comtur von Elbing denHoflcuten gegeben hat, dient Hans Czabeltitz 24. 8. 1456 mit 8 Pferden

*) Wegen dieser Bemerkung ist Hans als eine Art Bindeglied zwischen Nr. 21,22 und Nr. 1143 gesetzt und damit als Schleper bezeichnet.

**) Bei den hohen Snnnncn, welche Hans mit seinen Genossen zu fordern hatte,erscheint wol die Annahme gerechtfertigt, daß er dem reichen schlesischen Zweige angehörte.