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1 (1887) Regesten und Urkunden
Entstehung
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Nachträge

aus dem Stadtarchiv zu Osnabrück

Nr. lG4a.

1428. Decbr. 4.

Der Amtmann zur Wittlage, Albert von dem Bussehe,schwürt, im Stift Osnabrück keine rechtswidrige Schätzung erhebenund den Eingesessenen keine Gewalt oder Unrecht anthuen zuwollen.

Wy lier Jolian, oltler Canonick unde gemeine Capittel der korkento Osenbrugge enkennet unde betuget opeubare in dessen brefe, datvor uns unde in unze yegenwordicheit gekomen is Albert van demBusscbe, knape, Amptman unzes genedigen bereu van Osenbruggetor Wytlage, unde swor dar mit zynen upgeriehteden lyfiiken finegerenreebtes stavedes edes over de liilgen, dat be noch nummant van zinerwegene nynen denst, bede nocli sebattinege Cappitelen, Monsteren oftekorken, Stichtesmanne eder Stades to Osenbrugge uiide eren personeilofte eren luden in eren guden den, noch sehen laten zolen, zunder radunde vulbort Capittels, stichtesmanne unde Stades to Osenbrugge; undedat be dessen allen, oder eren weliken bysunderen nynerleie unrechteder gewalt an to kerene, alze mit name, mit toslage oder unwontlikebroke van en to nemende, noch utgerichte to leggende, ok nynen un-berueliteden bederven man an to grypende eder dat zine to nemendenoch yergen an to besehedigende, id en geselle na rechte. Desses totuge liebbe wy unse Ingezegel, des wy bruken ton zaken, an dessenbref gehangen. D. anno domini millcsimo quadringentesimo vicesimooctavo sabbato post Andree.

Orig. II, E. Nr. 452.

Bruchstück des Siegels anhängend.