Söhne mit diesen nachbeschriebenen Gütern, nämlich mit den Zehnten zu Linden, mitdem Richte daselbst, mit eilf Hufen Landes vor Gerde, mit einem Hof und vier HufenLandes zu Everloh, mit einem Hof und 4 Hufen Landes zu Wettbergen, mit demZehnten zu Hagen, mit 10 Hufen Landes zur Bomene, und mit 5 Kothsteden daselbstund mit einer Mühle daselbst und mit alle den Gütern, die sie von uns und unsererHerrschaft von Recht zu Lehen haben oder haben sollen, und mit all derselbigen ver-schriebenen Güter Nutzung und Zubehörung, wie man die benennen mag und wo diebelegen sind. — Wir wollen ihm des genannten Gutes etc.
Gegeben auf unserm Schloss Stadthagen, am 26. Tage des Monats Juli 1576.
Darnach rede und lobe ich hiemit — —
Gegeben am 26. Juli 1576. Johann von Alten
mein Hand. —
1576. Herzog Erich von Braunschweig und Lüneburg belehnt Johann VOn Alten alsden Aeltesten zu Mitbehuf Antons und Alberts von Alten des verstor-benen Simons Söhne, und Conrads, Jaspers, Wilhelm und Lübbert vonAlten, des verstorbenen Jobst's Söhne, und Georg und Conrad vonAlten, des verstorbenen Ernst's Söhne mit den ehemals Hildesheimi-schen, später Braunschweig-Calenbergischen Gesammt-Mann-Lehen.
Münden, 1576, den 17. September.
Nach der Original-Urkunde im Alten'sehen Familien-Archive zu Hannover.
Anmerk. Cfr. das Jahr 1587, wo das Lehen specialisiert ist.
1577. Herzog Wilhelm der Jüngere zu Braunschweig und Lüneburg belehnt JohannVOn Alten als den Aeltesten des Geschlechts zum Behufe seiner Vettern'Anton und Albert von Alten, des verstorbenen Simon's Söhne, undConrad, Jasper, Wilhelm und Lübbert von Alten, des verstorbenenJobst' Söhne, und Georg und Conrad von Alten, des verstorbenen Ernst'Söhne, zum Gesammt-Erb-Mann-Lehen mit den Lüneburg'schen Lehen-gütern.
1577, den 7. Juni (am Freitage nach Trinitatis).
Nach der Original-Urkunde im Alten'sehen Familien-Archive zu Hannover.
Anmerk. Cfr. das Jahr 1570, wo dies Lehen specialisiert ist.
1578. Unter Vermittlung des Bischofs Eberhard (von Holle) zu Lübeck, des Gert Ledebur,der Gebrüder Johann und Rudolf von Dinglar, Herrmanns v. Diepenbroek und Jobstvon Walthausen und andrerseits des Florian von Weige, Heinrich Grote, Hauptmannzum Voges-Tbal, des Johann von Alten, Drosten zu Pattensen, und desAlbrecht von Alten werden die Ehepakten beredet zwischen Tönnies von Alten,des verstorbenen Simon's Sohn, und Dorothea von Holle, des verstorbenenObristen Georg Tochter. — An Heirathsgut bringt Dorothea mit anderthalb TausendRhein. Goldgulden und anderthalb Tausend Reichsthaler, adeliche Kleider und Kleinodien.Tönnies beleibzüchtigt sie mit 3000 Rhein. Goldgulden und 3000 Reichsthalern.
1578.
• 1579. Als zur Feier der Hochzeit Johann s VOn Alten der Herzog Julius vou Braun-schweig und Lüneburg um die vierte Abendstunde nach Hannover kam, wagte derRath dieser Stadt denselben beim Leinethore anzuhalten und vom Bürgermeister erst-