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Sammlung von Regesten zu einer Familien-Geschichte der Herren von Alten : 1182 - 1600
Entstehung
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das Holz daselbst mit Zubehör und verpfänden ihm besagtes Dorf Misburg. — Dagegenvermiethet der Vikar den Gebrüdern wiederum dies Dorf gegen den jährlichen Genussvon 50 Rhein. Goldgulden und 6 Fuder Brennholz.

1513, des frigdages in dennen hilgen paschen, den 25. März.

Cord von Alten bekennt, dass er versäumt habe, dem Heinrich Tappen am A"-1513.25. März 1513 einen Schuldschein über 1000 Rhein. Gulden auszustellen, dass er dies jetztnachhole, aber nur mit seinem neuen Petschaft siegeln könne, da er inzwischen seinaltes verloren habe, dass es aber so angesehen werden solle, als habe er diesen Schuld-schein am 25. März 1513 mit seinem alten Petschaft gesiegelt.

1513, des andern dages sancti Lucae evangelistae, den 19. October.

Domherr Bruno VOn Alten zu Hildesheim und Cord VOn Alten, sein A°-1515.Bruder, versetzen mit Consens des Herzogs Heinrich von Braunschweig und Lüneburg2 Hufen Landes zu Aisdinge an den Doctor Matthia, Domherrn zu Hildesheim, für100 Rhein. Gulden.

1515, Dienstags im heil. Ostern, den 3. April.

Nach der Original-TJrkunde (Celler Archiv) im Königl. Archive zu Hannover.

Curd VOn Alten ist einer der 55 Adligen, welche mit den Herzögen Heinrich A°- 1510.dem Jüngern und Wilhelm von Braunschweig und Lüneburg ein Bündniss eingehen,welches, wenn auch nicht ausdrücklich, gegen den Bischof Johann IV. von Hildesheimgerichtet ist und den Weg zur Stiftsfehde bahnt. Ob Curd auch dem spätem (1518)engern Bündniss der Feinde des Bischofs (etwa 20 Pfandinhaber stiftischer Schlösser,namentlich der von Saldern und Curd von Steinberg) beitrat, ist zweifelhaft, da er inder Stiftsfehde auf des Bischofs Seite stand.

1516, am Johannis-Abend, den 24. Juni.

Nach Lüntzel, Hildesheim. Stiftsfehde, p. 16. — Iiavemann's Geschichte II, p. 9. —Lauenstein, Ilildesh. Geschichte II, 101—105. — Eehtmeier, p. 1866.

In Gegenwart des Herzogs Heinrich wird Bruno von Alten, nach verschiedenen A°-1516.Streitigkeiten wegen des herzoglichen Präsentationsrechtes, zum Probst von KlosterMedingen gewählt.

1516. den 9. December.

Nach Harenberg's Historia Gandersli., p. 1548. — Knesebeck, Archiv für Geschichte,p. 305.

Herzog Heinrich von Braunschweig und Lüneburg sagt Curd von Alten wegen A°-1517.einer von demselben gemachten Forderung von 127 Rhein. Gulden zu, ihn mit derersten offen kommenden Präbende zu St. Blasien in Braunschweig oder zu St. Alex-ander in Einbeck zu begnadigen.

1517.

Nach der Original-Urkunde (Calenberg. Urkunden) im Königl. Archive zu Hannover.

Herzog Erich von Braunschweig bekennt an Cord VOtl Alten 800 Gulden schuldig A°-1518.geworden zu sein.

1518.

Nach dem Original (Cal. Urkunden, c. 5 No. 5) im Königl. Archive zu Hannover.