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Sammlung von Regesten zu einer Familien-Geschichte der Herren von Alten : 1182 - 1600
Entstehung
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Alten, nämlich Herrn Tönnies von Heimburg, Domküster zu Hildesheini, Herrn DietrichArmborsterer, Propst zu Marienwerder, Heinrich von Heimburg und Lübbert von Altendes Nachlasses halber vertragen haben, sodass sie 500 Gulden erhalten, wovon sie100 Gulden dem Kloster Wülfinghausen zu Memorien für ihren verstorbenen Ohm undSchwager (Martin von Alten) zugewandt haben, dass sie sich mit Martin von Heimburgund seinen Erben wegen Gerden und Ronneberg vertragen haben und dass ihre Freundeihren Streit mit Lübbert V0(1 Alten und seinen Brüdern in Güte schlichten wollen,sodass die Testamentsvollstrecker der Verantwortlichkeit enthoben werden wegen derGelder, die Martin von Alten in Coldingen und bei Henning von Steinberg stehen hatte;dass ferner die Gebrüder Barner gewillt sind, der Wittwe Martin's von Alten Fredekevon Stedern die 400 Gulden auszuzahlen, und dass der Propst ihnen alle Briefe aus-gehändigt hätte, die sie beträfen.

1480, am dage der hilgen dryer Konnige, den 6. Januar.

Nach dem Diplomatar von Wülfinghausen, No. 407 pag. 717. — 2 tcs DiplomatarNo. 447, 449.

Ao-1481. Knappe Brüning von Alten belehnt Cord Fimburg als den Aeltesten des

Geschlechts mit dem ganzen Zehnten auf dem Steinthorfelde vor Hannover.

1481, am donnersdaghe liegest na deme sondaghe Invocavit, den 15. März.

(Siegel Brünings von Alten.)

Nach den Limburger Lehnsbriefen in der Sammlung des hist. Vereins zu Hannover.

Ao-1482. Derer VOn Alten Gedächtniss ist in Marienwerder alle Jahr auf Sonntag

Misericordias gehalten, in welcher man namhaft gedacht hat Siegfrieds, Hanses,Everhards, Lübberts, Brünings, Antonii, Martini, Werneri des Aeltern, Martinides Jüngern, Dietrichs und Heinekes. Diese Memorie ist von Martin von Alten,dem Fetzten einer sonderlichen Linie und von Martin von Heimburg, welchen man dasKind genannt hat, gestiftet worden, und haben sich die Beyden vereinigt, im Klosterbegraben zu werden, wie denn auch geschehen, indem sie daselbst vor einem Altar,dazu sie 4 Fuder Korn verordnet, bei einander begraben worden. Da Martin vonHeimburg der Letzte von den Beiden gewesen und anno 14-82 verstorben, ist die ob-genannte Stiftung damals erst angegangen.

1482,

Nach Letzner's Kloster-Chronik von Marienwerder, pag. 881, auf der Königl.Bibliothek zu Hannover.

Ao. 1483. Die Gebrüder Brüning, Lübbert und Tönnies von Alten klagen bei Bürger-meister und Rath zu Hannover über den dortigen Bürger Cord von Hesede, dass ihnensolcher an ihrem Gute zu Klotsee (?) und dessen Zubehör Schaden und Eintracht thue.Der Rath solle einen friedlichen Vergleich herbeiführen.

1483, Freitags nach Pfingsten, den 23. Mai.

Nach einem Original-Schreiben in meinem Besitze.

Ao. 1484. Hermann Quirren, Bürger zu Hannover bekennt, dass er vom Magister Johann

von Barren, Domherrn zu Bremen, Kirchherrn zu St. Egidii und Rector der St. Gallen-Capelle 400 Gulden geliehen habe und demselben zur Sicherheit überantwortet habeeinen Brief Martins VOn Alten und Martins von Heimburg sammt einem Willbrief über

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