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Sammlung von Regesten zu einer Familien-Geschichte der Herren von Alten : 1182 - 1600
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Nach dem Diplomatar von Hannover, p. 157, auf dem Königl. Archiv zu Hannover.— Ofr. Vogell, Geschlechts-Historie derer von Schwichelt, p. 115.

Anmerk. Hermann von Stemmen war wohl Vogt zum Calenberg, cfr. Zeitschrift des h. V. f.

Nieders. 1861, p. 172.

Ao-1424. Wegen der Zerstörung der Feste Wilkenburg durch die Bürger von Hannover

sagen Heineke, Werner und Martin von Alten letzteren die Fehde an. Nachdemder Streit 5 Jahre lang gedauert, kam es durch Vermittlung der Herzöge Wilhelm undHeinrich zum Vergleich, worin die von Alten der Befugniss entsagten, ein festesSchloss zu bauen.

1424.

Nach dem Copiarium Senatus Hanover, fol. 79. — Cfr. Havemamis GeschichteI, p. 54'/'. — Rehtmeier's Chronik S. 1854 u. 1856. — Erath, conspectus, p. XXXI.

Anmerk. Heineke, weil Ritter, steht seinem Vater Werner voran.

A°. 1425. Im Vertrage des Herzogs Bernhard von Braunschweig mit der Stadt Hannover

verspricht der Herzog der Stadt beizustehen gegen den Ritter Heinrich von Alten.

1425. den 20. März (Dienstags nach Laetare).

Nach dem Diplomatar zu Hannover, p. 185, auf dem Königl. Archiv zu Hannover.

Ao. 1425. Senatus (Hanoverensis) hostilia nuntiat Wernero patri et Martino filio,

dictis de Alten ob hostiles denunciationes Hern Heineken van Alten, filii Werneri.

1425, den 31. August.

Nach Homeister's Chronikon Hanoveranum in Zeitschrift des histor. Vereins fürNiedersachsen 1860, p. 201.

Ao. 1426. Bitter Heinrich von Alten (Heineke) verbürgt sich dem Bischof Magnus von

Hildesheim dafür, dass Conrad VOn Alten und seine Verbündeten dasjenige haltenwollten, was sie ihm wegen des Schlosses Marienburg versprochen hätten.

1426.

Nach dem Diplomatar, Hildesheim, auf Königl. Archive zu Hannover, p. 248No. 350. — Cfr. Urkunde des Hildesheim. Domcapitels, Schrank 39, L. 8, No. 33{XL VII, 33) auf dem Königl. Archiv zu Hannover.

Ao- 1426. Conrad von Alten und Martin von Heimburg vertragen sich um den Zehnten

auf dem Lunde vor Pattensen. Martin von Heimburg soll dem Ersteren 100 Rhein.Goldgulden zahlen und den Zehnten besitzen. Wenn er aber ohne männliche Erbenstürbe, solle der Zehnte an Conrad von Alten und seine Erben fallen, weshalb sie sichverbindlich machen auszuwirken, dass der Herzog von Braunschweig sie beide damitbelehne. Dasselbe verspricht Martin von Heimburg wegen seines Gutes zu Nordgolternvom Grafen von Schaumburg zu erwirken.

1426, des ersten Montages nach Ostern, den 8. April.

Nach der Original-Urkunde zu Goltern (Convolut C No. 3).

A°- 1426. Cord VOn Alten hatte an dem Hause zu Hardegsen eine Rente von 20 Mark

jährlich. Schonette von Nassau, des letzten Edelherrn Heinrich von Homburg Wittwe,welche die zu ihrer Leibzucht gehörenden Häuser Grene, Luthardessen und Floinbockenan das Stift Hildesheim abgetreten hatte und dafür das Dorf Hardegsen mit dem grossen