Wenn es im Mindener Lehnsregister (Sudendorf T, No. 184 und Hannov. Urkb. Vor 1398.No. 86) im § 33 heisst: TyderiCUS miles de Alten (habet) dimidietatem decimae inHonovere, decimam in Herdhere (Erder wüst bei Limmer) — quatuor mansos in Thau-dertam (Anderten), quinque mansos in Bornem, in Honovere decem mansos et quatuorhomines — so muss, sobald man annehmen darf, dass eingetretene Veränderungen imBesitz der Lehnstücke gehörig im Lehnsregister vermerkt worden, dieser früheste Theildes Lehnsregisters vor dem Jahre 1238 —, wo Ritter Dietrich von Alten dem KlosterMarienrode obige 4 Hufen Landes bereits verkauft (cfr. unter dem 27. Juni 1298) —und noch unter Bischof Ludolf abgefasst sein.
Mooyer führt aus dem von Sudendorf nur theilweise abgedruckten MindenerLehnsprotocoll noch folgende Stelle an: Dominus Everhardus (V. A.) specialiter etsolus tenet a nobis decimas in Alvesse et Wewelse (Alvese und Wevelse, jetzt wüst ander Leine, oberhalb Herrenhausen).
Vor 1298.
Nach Sudendorf's Urkundenbuche 1,184 und Hannoverschem Urkundenbuche, No. 86.— Archiv 1858, p. 28.
Ritter Dietrich von Alten ist Zeuge, als Herzog Otto dem St. Clyriakskloster A°- 1298.vor Braunschweig ein Chor Salz in der Lüneburger Saline überweist.
Lüneburg, 1298, den 13. Juni.
Nach dem Diplomatar des Klosters Scharnebeck, Urkunden über Salzgüter, p. 43,auf dem Königl. Archive zu Hannover.
Ritter Dietrich von Alten (Altene) verkauft mit Zustimmung seiner Söhne A°- 1298.|una cum filiis rneis Thiderico*)] dem Kloster Marienrode 4 Hufen Landes mitZehnten und Gebäuden zu Anderten, welche er vom Bischöfe Ludolf zu Minden zuLehen getragen hat.
1288, Juni 27 (quinto Kalendas Julii).
Nach dein Calenberger Urkundenbuche IV, 106; cfr. IV, 109. Aus dem Marien-roder Copialbuche I, No. 240 a a. No. 240 b.
Auf Fürbitte und in Gegenwart des Ritters Dietrich von Alten (militis A"- 1299.nostri dilecti) schenkt Herzog Otto von Braunschweig und Lüneburg dem KlosterBarsinghausen das Obereigenthum einer Curie zu „Ebbingehusen", welche BurchardPersik und dessen Brüder früherhin von ihm (dem Herzoge) zu Lehen getragen haben.
Winsen, 1299, April 28 (die beati Vitalis Martiris).
Nach dem Calenberger Urkundenbuche I, 72a u. b. — Abgedruckt bei Scheidt, Nach-richten vom hohen und niedernAdel in Teutschland (Mantissa Documentorum N. LXXI[e]).
Ritter Dietrich von Alten (Althen) verkauft dem Kloster Barsinghausen seinen A° 1299.Hof zu „Elbingehusen"**) und schenkt dem Kloster den darauf wohnenden Engelhard.
1299, Juni 7 (in die Penthekoste).
Nach dem Calenberger Urkundenbuche 1, 74.
*) Dietrichs ältester Sohn hiess Everhard, war aber wohl schon todt, Siegfried wohl schon Dom-herr, sein zweiter Sohn Everhard noch nicht geboren, so dass die beiden Dietrich übrig bleiben. Standim Original vielleicht „cum filiis meis Thidericis"?
**) Dies „Ebbingehusen" lag bei Bantorf, Amts Lauenau, der Wald in E. gewöhnlich „Sunder"genannt (Calenb. Urkb. I, 71. — Hoj. Urkb. VII, 11).