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Sammlung von Regesten zu einer Familien-Geschichte der Herren von Alten : 1182 - 1600
Entstehung
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Honover", so ist die betreffende Urkunde nicht mehr vorhanden, die Verhandlung magsich aber wohl noch nach dem 5. Sept. 1291 bis ins Jahr 1292 hingezogen haben, wodie Gebrüder Dietrich und Eberhard von Alten sonach den Minoriten den Grund undBoden des Hauses schenkten, womit sie vom Stift Hildesheim zu Lehen gingen, damitdie Klosterbrüder dort ein neues Gebäude aufführen könnten. Zweifelhaft bleibt, obdieses Grundstück wirklich Hildesheimisches Lehen, oder ob Bischof Siegfried nur An-sprüche auf die Oberherrlichkeit daran aus dem im Decernber 1283 mit Herzog Ottoabgeschlossenen Vertrage herleitete, worauf einmal die in der Urkunde Siegfried's mitsichtlichem Behagen eingefügten Worte deuten „in civitate Hanovere, Mindensis diocesis,cujus proprietas ad nos et ad ecclesiam nostram pertinet", andererseits auch eine Notizaus einer zu Celle am 23. Juni 1309 vom Herzoge Otto ausgestellten Urkunde (Hannov.Urkundenb., Nr. 98) — „in vigilia Johannis baptista fratribus Minoribus in Honover liber-tatern areae concessit Otho dux Luneburgensis et Brunswicensis", wonach es also 1309von den Minoriten für nöthig erachtet wurde, auch vom Herzoge Otto das Obereigenthuman Grund und Boden des Klosters concediert zu erhalten.

Im Jahre 1533 ward das Kloster von den Minoriten verlassen, wogegen der Rathdaselbst das evangelische Rathskloster einrichtete.

Im Jahre 1636 ward das Königliche Schloss dort zu bauen begonnen.

Ritter Everhard von Alten ist Zeuge, als Bischof Volquin zu Minden dem Ao. 1292.Kloster Wennigsen das Obereigenthum des Zehnten über das Dorf Bönnigsen schenkt.

Wennigsen, 1393, April 33 (in die sancti Martiris Georgii).

Nach dem Calenberger Urkundenbuche VIII, 82.

Ritter Dietrich und Eberhard von Alten sind unter den Rathen des Ao. 1292.Herzogs Otto, welche bezeugen, dass derselbe, für den Fall, dass nach des HerzogsAlbrecht und dessen Gemahlin Richeza Ableben die Stadt Nordheim ihm zufallen sollte,den Bürgern derselben alle die Privilegien zugestehen wolle, welche die Stadt Göttingenbesitze.

1393, den 13. Mai.

Nach den Origin. Guelf. IV, praef. p. 21. — Cfr. Kleinschmidt, Landtags - Ab-schiede I, p. 5.

Die Ritter, Gebrüder Dietrich und Eberhard von Alten bezeugen als A°- 1292.Rät he des Herzogs Otto eine Urkunde desselben und des Herzogs Albert Pinguiswegen gemeinsamer Regierung, wegen Bevormundung ihrer minderjährigen Söhne,wegen Gleichstellung der Bürger von Göttingen in allen Rechten und Freiheiten, mitdenen von Lüneburg und Hannover.

1393, den 16. Mai.

Nach den Origin. Guelf. IV, praef., p. 21. — Cfr. Havemann's Geschichte 1, 458.

Die Ritter, Gebrüder Dietrich und Everhard von Alten sind Zeugen, als Ao. 1292.die Herzöge Olto und Albrecht von Braunschweig und Lüneburg die der Stadt Mündenvon dem Herzoge Otto von Braunschweig im Jahre 1346 zuerkannten Rechte bestätigen.

1393, Mai 34 (feria pascha ante festum Pentecostes).

Nach Sudendorf s Urkundenbuche I, 121, K C. 16. — Cfr. Göttinger StadthistorieVol. 1, libr. 1, p. 67, ex libr. Ilert. — Origines Guelficae IV, praef., S. 20 u. 21.

Die Ritter, Gebrüder Dietrich und Everhard von Alten sind Zeugen, als Ao. 1292.die Ritter Johann, Ludold und Dieterich von Escherde dem Kloster Marienrode 6 Hufen