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Sammlung von Regesten zu einer Familien-Geschichte der Herren von Alten : 1182 - 1600
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Ao. 1291. Ritter Dietrich von Alten ist unter den Rathen des Herzogs Otto

Zeuge, als dieser mit dem Kloster Medingen H/2 Chore Salz in der Lüneburger Salinegegen andere Chore Salz daselbst eintauscht.

1291, den 15. Juni.

Nach Steffens, von Campen'sehe Geschlechts-Gesch., p. 223. — Cfr. Harenberg,Gandersheim. Chron., p. 1692.

A°- 1291. Ritter Everhard von Alten ist Zeuge, als Graf Gerhard von Hallermund dem

Kloster Marienrode das Obereigenthum über 1 Hufe zu Remerode schenkt, welche der-selbe von seinem Vasallen, dem Ritter Siegfried von Rode gekauft hat.

1291, August 28 (V Kalendas Septembris).

Nach dem Calenberger Urkundenbuche IV, 77.

Ao. 1291. Dietrich von Alten ist Zeuge des Herzogs Otto des Strengen, als dieser

dem Kloster Isenhagen pro restauratione dampni, quod in vallatione Novi castri pertu-lerat, Salzgüter in Lüneburg überweist.

Lüneburg, 1291, den 20. December (vigilia Thomae).

Nach Abschriften von Urkunden des Klosters Isenhagen auf dem Königl. Archivezu Hannover.

A° 1291. Ritter Dietrich von Alten ist unter den Rürgen und Rathen (consiliariis) des

Herzogs Otto von Rraunschweig und Lüneburg, als dieser beurkundet, dass ihm dasKloster Scharnbeck, als er sich in Geldverlegenheit befunden, mit 300 Mark ausgeholfen,und dass er dafür dem Kloster anderthalb Chore Salz aus der Lüneburger Saline imHause Muntzinge überwiesen habe.

Lüneburg, 1291, indictione quarta.

Nach dem Diplomatar des Klosters Scharnbeck im Königl. Archiv zu Hannover,Urkunden über Salzgüter, p. 50.

Ao. 1292. TheoderiCUS et Eberhardus de Alten concesserunt libertatem domus

ad aedificandum fratribus Minoribus in Honover.

1292.

Nach HohmeisteVs Chronik der Stadt Hannover (Bibliothek zu Wolfenbüttel, Extra-vagantes No. 91, 13). — Cfr. Grupen's Antiqu. Hanov. p. 272, 355, 358, 375, 411. —Grupen's Hist. eccles. Ilanov., cap. 17. — Grupen's Disceptationes forenses, sbs. VI, § 10.— Crantzius in Metrop. L. 8, c. 59. — Moser's Diplomat. Belust. V, 244 u. 268. —Havemann's Gesch. I, 569. — Göttinger Stadtliistor. II, 3, S. 142 Not. — Zeitschr. deshistor. Vereins f. N.-S. 1860, S. 195 u. 196.

Anmei'k. In Lerbeck's Chron. episc. Mind. (Leibniz, Script. Rer. Brunsv. II, 188) heisst es: Hujus(Conradi II.) praesulatus tempore, anno videlicet domini 1288, domus fratrum Minorumapud oppidum Honover fundatur. — Bischof Conrad von Minden (v. Wardenberg) wardaber erst im Juni 1293 Bischof. Dagegen sagt Bischof Siegfried von Hildesheim (cfr.Hannov. Urkunden!)., No. 54-, Note 2, Original-Urkunde des Stadt-Archivs zu Hannover),als er am 5. Sept. 1291 den Minoriten das Obereigenthum eines Hausplatzes in Hannoverschenkt — proprietatem areae, quam nunc inhabitant. Die Minoriten waren also imSeptember 1291 schon in Hannover ansässig, und ihr Haus muss früher, also wohl 1288,aber noch unter des Bischofs Volquin (von Schwalenberg) Regierung (1275—1293)gegründet sein.

Wenn es nun in Hohmeister's Chronik zum Jahre 1292 heisst: „Theodericus et Eber-hardus de Alten concesserunt libertatem domus ad aedificandum fratribus Minoribus in