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Sammlung von Regesten zu einer Familien-Geschichte der Herren von Alten : 1182 - 1600
Entstehung
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Ao-1187. Dietrich von Alten (Aleten) ist Zeuge, als Bischof Adelhoy von Hildesheim

dem Kloster Stederburg den Zehnten vom Rodlande bei demselben Kloster schenkt,welches Hermann Scadewalt angelegt hatte, und diese Schenkung mit dem Kirchen-banne bestätigt.

1187.

Nach den Monum. Germ. hist. scriptor. XVI, p. 220. Cfr. die Geschichts-schreiber der deutschen Vorzeit, XII. Jahrhundert, 11. Band (Chronik von Stederburg)p. 45. Lüntzel, Geschichte der Diöcese und Stadt Hillesheim I, 475.

A°-1189. (Der hildesheimische Ministerial) Dietrich von Alten (Alethen) ist Zeuge,

als Bischof Adeloy von Hildesheim die Gründung des Klosters Dorstadt bestätigt.

Hildesheim, 1189 (Indictione VI).

Nach dem Asseburger Urkundenbuche, Urkunde 180, Anm. 18, S. 129. Original-Urkunde im Archive zu Dorstadt. Abgedruckt in der Zeitschrift des historischen Vereinsfür Niedersachsen, Jahrg. 1862, S. 247. Grosses Diplomatar des Domcapitels No. 1399. Cfr. Lüntzel, Geschichte der Diöcese und Stadt Hildesheim I, 475.

1^904193 Dietrich von Alten (Alethen) ist (als Ministerial des Stifts Hildesheim)Zeuge, als in Gegenwart des Bischofs Berno von Hildesheim, des Dompropstes Harbert,des Domdechants Hilarii, des Grafen Lüdigers (von Woldenberg, genannt ab Insula,von Werder), des Domküsters Bertold, Lippolds von Escherte, des Voigts Hugo, Roth-manns von Himstede, Godeschalks von Osterode und anderer freier Personen, wie auchDienstmännern der Graf Johann von Poppenburg, Domherr zu Hildesheim mit Ein-willigung seines Bruders, des Grafen Conrad von Poppenburg dem Priester zuSt. Andreae, Johannes, 4 Hufen Ackers, welche vor Listringen, ohnweit Heine unddem Flusse Innerste lagen, übergiebt, und Letzterer sie seiner Kirche St. Andreae inder Altstadt Hildesheim zum Behuf einer Präbende nebst anderen Gütern schenkt.

Zwischen 11901193.

Nach den Hannoverschen gelehrten Anzeigen de 1753, 27 stes Stück, S. 367.Cfr. Sonnemann, lic. legitim, def. ecclesiae St. Andreae, Anl. No. 1.

Anmerk. Dieser Verhandlung erwähnt Bischof Conrad von Hildesheim in seiner aus Wormsdatierten Urkunde de 5. Deceniber 1195, in welcher er jene Schenkung bestätigt und dieParrochialrechte der St. Andreaekirche feststellt.

Cfr. Liintzel's Geschickte, I, 504.

AO. 1191. Die Gehrüder Dieterich und Everhard von Alten (Aleten) sind Bürgen fürEuphemia von Gerboldeshem, der minderjährigen Tochter des hildesheimischen Mini-sterialen Eseolf von Gerboldeshem, als Letzterer mit Zustimmung seiner Frau, seinesBruders und Vetters 3 Hufen zu Solzeke (Solschen) dem Stift Riddagshausen für 25 Markverkauft, welchem Letzteren Bischof Berno von Hildesheim diesen Erwerb bezeugt.

1191.

Nach Scheidfs Nachrichten vom hohen und niedern Adel in Teutschland (MantissaDocumentorum) CX. No. XXIX. Cfr. Lüntzel, Geschichte der Diöcese und Staclt Hildes-heim I, 479.

Ao-1193. Dieterich von Alten (hildesheimischer Vasall), ist Zeuge, als Bischof Berno

von Hildesheim kund thut, dass der bischöfliche Dienstmann Heinrich mit dem Bei-namender Eiserne" der Kirche der hl. Maria in Barsinghausen sechs Hufen Landes