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Es ist ein besonderer merkwürdiger Ilmstand, daß die zwo alte Teutsch-Hauß Acüttcr nebeneinander auf dem Gottesacker den Leibern nach ruhen. Ich hoffe und wünsche, daß sie auch denSeelei? nach bei einander vor dem Gnaden-Thron des Landes stehen werden.
Der Segen der sel. Frau Illajorin wird sich noch lange an ihren Rindern und Enkeln
zeigen."
Dieser Ausspruch sollte sich schönstens erfüllen, denn von den Rindern, welche Ernestine Feylerihren? Gatten in zwanzigjähriger Ehe geschenkt, überlebten eilff den Vater, 2°) meist selber in angesehenerStellung, und keines der Frühverstorbenen war je mißrathen.
Eine im Jahre 1779 unterm 13. August an „Römisch Raiserlicher Rlajestät Rammerrichter"eingereichte „unterthänigste Anzeige" über des Amtmanns Rindern von einem R. Ger. Pedellen Aßmannzugefügte rohe Alißhandlung läßt wohl erkennen, wie schwierig es sein mochte, die muntere Schaar jeder-zeit genugsam zu schützen und zu beaufsichtigen, zugleich gicbt dieselbe beredtes Zeugniß für den Biedersinndes Verfassers zumal in dem Schlußsatze:
„Ich verlange auch keine privat Satisfaction vor mich, sondern erachte mich verbunden, derRlenschhcit zum Besten diese unterthänigste Anzeige zu thun, und gebe dahero Euer Hochgräsl.Excellenz und hiesigen? höchsten Reichsgericht nur unthst. anHein?, ob dergleichen? BarbarischeHandlung nicht eine fiscalische Ahndung verdiene, damit Eltern? und Rinder vor dergleichenunmenschlichem Verfahre?? sicher gestellt werden."
Die Familiennachrichten des Amtmannes melden zunächst vom Jahre 1773:
„1773 d. 4. April ist meine 2te Tochter Charlotte Sophie Henriette mit Herrn Johann ChristianRestner, bißherigei? Churbraunschweigischen ReAations-Lecretario alhier, aber nunmehrigen T^rclriv-Secretario zu Hannover, von Herrn Pfarrer INachenhauer alhier ehel. getrauet worden.
Der Herr Segne dieses Ehe-Paar!"und es folgen noch weitere derartige Nachrichten von den Iahren 1777, 1781, 1790 und 1791, welchesämmtlich erwünschte Verbindungen mit angesehenen Familien bezeichnen.
Ein Freund jdie Unterschrift giebt nur den Familiennamen „Creuzer") widmet folgende??
Fchgruß:
An
Herr?? Amtmann Buffbey
seinen? 73. Geburtstage 1783.
Zieh, Edler Mann, ich dränge michkjcut unter Deine Rinder.
Wie sollt' ich nicht? Ich liebe DichJa mahrlich auch nicht minder.
Denn einen deutschen Mann, wie ?nSo redlich und so bieder,
So weis' und noch so froh dazuFind ich so leicht nicht wieder.
Du bist nicht weis' aus Bücher?? nur,Du bist es aus Erfahrung,
Und jeder Blick in die NaturIst Deinem Geiste Nahrung.
Bist so viel älter schon als mirUnd kannst) Dich doch noch freuen;G möchte sich die Freude DirMit jede??? Tag erneuen.
Laß andre Greise mürrisch seinUnd trübe Sauertöpfe,
Sic können leider sich nicht freun,Die ärmlichen Geschöpfe.
Denn öfters schreckt ein jeder BlickIn ihr verflossnes LebenDie Freude wieder schnell zurückUnd macht sie ängstlich Beben.
2°) Diese Nachschrift scheint darauf hinzuweisen, daß eine Mutter des Amtmanns, vielleicht die bisher uncrinitteltedritte Frau des pfr. Christoph Buff (ff 1756) gleichfalls in? Amtshause T. <D. zu Wetzlar ihre Tage beschlossen habe.
Gg. Cd. Buff meldet unterin 5. Januar 1735 dein Comthur kj. D. B. den Tod des Amtmanns mit folgendenWorten: „ich halte es demnach für meine erste Pflicht, Ewer kjochwürdcn Excellenz diese?? für mich und meine noch lebende1b Geschwister äußerst schinerzhafften Todesfall unterthänigst bekannt zu machen."
Einer der Söhne des Amtmanns war um einer Bubonbalgorci willen von dein Pedellen verfolgt und vordein Mühlcnwehr ii? die Lahn gestoßen worden, so daß er in großer Gefahr schwebte, zu ertrinke??.