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an der Tauber, auch nicht an der Oder, sondern unter den 26 Rothenburgs oder Rotenburgs an der BahnBremen-Hamburg gelegen, berühmt durch seine vielen und schweren Schicksale, beging, wenn ich nicht irre,am 21. Juli 1895 in ausgezeichneter weise seine 700jährige Jubelfeier.") kev, Nimst. RotenburAonsisSenior nennt irgendein altes Buch sBd. I S. 93) Johann Friedrich Eggers, 32jährigen wohlverdientenPastor zu Kirchwalsede. Da konnte ich es mir nicht versagen, die Stätte seines Lebens und Wirkens auf-zusuchen. Sein altes, uraltes Kirchlein stand, sein Grab war verfallen, aber der zeitige Pastor erzählte mir,daß die letzte Erinnerung an den alten Eggers, Name und Wappen in der Kirche, vor kurzem erst einerRenovierung und leider der weißen Farbe und dem Pinsel zum Opfer gefallen sei. Erloschen der Name,verlöscht die Schrift, wie leider auch die Runde über einen seiner Söhne. Und doch: „Die Toten dauernimmer." Der weg nach Rotenburg führte über Ottersberg, und im alten historischen Bischofssitze, derSage nach auch vorübergehend Aufenthalt des jungen Heinrichs IV, unter Adalbert von Bremen, nochimmer ein stolzer, schloßartiger Bau, hatte ich eine Nacht Quartier, vom 20. Juni bis 22. Juli 1897war ich mit meiner Familie zur Rur in Nenndorf, besuchte im Anschluß noch Rostock, Warnemünde undGaarz, um mich von dein Zustande des Grabes im Garten von Gaarz durch Augenschein zu überzeugen.Die Winter 1896/97 und 1897/98 verliefen in angenehmster Geselligkeit durch die naturgemäß zahlreichenBeziehungen. Ich unterließ nicht, die Nähe Hannovers zu häufigen Besuchen auszunutzen. Das Jahr1898 brachte gleich in seinem Anfange für das IX. Armeekorps eine durchgreifende und große Veränderung.Nach sieben Iahren einer segensreichen, ganz ungewöhnlichen Tätigkeit verließ uns unser kommandierenderGeneral, seit den glänzenden Manövern in Schlesien 1896 Generaloberst Graf von Waldersee.") ii„idem bedeutenden Führer, dem geliebten und hochverehrten vorgesetzten auf alle weise zu zeigen, wieschmerzvoll allen sein Fortgang sei, reihte sich ein Abschiedsfest an das andere. Auch bei uns in Bremenwar der nunmehrige Generalinspekteur an: 6. Mai, und unser Kommandeur in seiner taktvollen, besondersgeschickten weise überreichte dem Scheidenden den silbernen Abschiedsbecher, den jeder Offizier des 1. han-seatischen Infanterie-Regiments Nr. 75 erhält, mit der Bitte, durch die Annahme das Regiment zu ehrenund sich versichert zu halten, wie das Regiment stets stolz sein würde, dieses Ehrengeschenk in seiner Handzu wissen, als des würdigsten, der je und zu allen Zeiten ihn bekommen hätte.
Nachdem ich noch die Kompagnie-Vorstellungen und die Besichtigung der Bataillone unter den:neuernannten kommandierenden General von Massow mitgemacht hatte, erfolgte an: 24, Mai 1898ineine Ernennung als Bataillons-Kommandeur in: Infanterie-Regiment Nr. 148") zu Stettin. Wunder-barerweise erhielt ich durch meinen Freund Linsingen, Oberst und Kommandeur des Grenadier-RegimentsKönig Friedrich II, in Ostpreußen, hiervon die erste telegraphische Kunde. Da ich noch 20 Vorderleutehatte, war die Ernennung nur überraschend, ich hatte sie erst in: Juni oder Juli erwartet. Stettin!Ich kannte den Ort von: Jahre 1878 her, von einer vetternreise, auf welcher ich dort den Kommandeurdes 17. Feld-Artillerie-Rcgiments Rudolf Eggers besuchte, und in: Hotel zu den drei Kronen abgestiegenwar, welches während unseres Aufenthaltes in Stettin einer Straßenverbreiterung zun: Opfer fiel. MeinDienst hatte bis dahin mich zwar von: Schwarzwald bis zur Königs-Au geführt, hatte sich aber abgespieltnur in den Landschaften des Rheins, der Elbe und der Weser, mich nicht nach den: Osten gelangen lassen.So erschien nur der Osten fremd, zumal wir in Stettin glaubten keinerlei Anknüpfungspunkte zu finden.Und doch haben wir gerade dort so sehr freundliches Entgegenkommen gefunden, unter den gewandten,lebhasten Bewohnern höchst angenehme Beziehungen angeknüpft. Es war die große Garnison, die großeStadt, die sich sehr nach den: Muster Berlins herausgemacht hatte, während ich von 1878 her die alteFestung mit ihren engen Straßen, ihren düstern Häusern in der Erinnerung hatte, waren jetzt neueglänzende Stadtteile, mit großen und schönen Häusern entstanden auf den: alten Festungsterrain. Außer
") H. Ruete, der Flecken Rotenburg in Hannover in Vergangenheit und Gegenwart. Gedenkblätter zur7t16jährigen Jubelfeier am 21. Juli 1835. Rotenburg, Temme 1895.
") Gestorben Hannover 5. März 1904. Siehe das Lebensbild dieses vortrefflichen Mannes Grenzboten 63, Jahrg. 19"4.") Jetzt 5. Ivestxreußisches Infauterie-Regiment Nr. 148.