verwandt werden solle. Art und Einrichtung der Stiftung legte dieselbe in die Hände des derzeitigenPfarrherrn zu Ballwitz, Adolf Friedrich Gerling, des Gatten ihrer Tousinc Karoline Eggers (Bd. I S. 17).Die Stiftung erhielt landesherrliche Bestätigung unter dein 31. August 1830. Siehe über diese Stiftungdas Staatshandbuch für Mecklenburg-Strelitz. Abschrift der Statuten usw. liegt im Familicnarchivzu Hannover.
Karl Eggevs, Professor und Kunstmaler (Bd. I s. 18, Bd. II s. 19). von ihm existiert nurdas beigefügte Iugendbild, welches ich der Frau Elisabeth Eggers, geb. Fahning, verdanke. Ihm ähneltevon den Söhnen am meisten im Äußern Rudolf, auch in Hinsicht der Barttracht.
XIV. Generation.
Wilhellttine Eggevs, geb. Held, die Witwe des Oberstabsarztes Or. Albrecht EggersjBd. I S. 21, Bd. II S. 21), geb. 13. Januar 1832, starb zu Neu-Strclitz 12. April 1900. Dieser aus-gezeichneten, hoch gebildeten Frau verdanke ich viel bei der Bearbeitung der Familiengeschichte, voll deslebhaftesten Interesses hat sie mich bis in ihre letzten Lebensjahre durch Mitteilungen und eigene Bach-forschungen unterstützt.
Johann Georg Eggers jBd. I S. 21, Bd. II S. 21) war zuerst Apotheker, trat dann inGroßherzogl. Mecklenburg-Strelitz'sche Kriegsdienste und wurde am 10. April 1349 zum Sekond-Lieutenantim Großherzogl. Grenadier-Bataillon ernannt. Am 21. Januar 1856 zum Premier-Lieutenant befördert,wurde er unter dein 23. September 1861 von Michaelis 1861 an zum Steuereinnehmer in der Residenz-stadt ernannt, erhielt am 19. November 1861 den nachgesuchten Abschied, mit der Erlaubnis, die Uniformdes Bataillons mit den vorschriftsmäßigen Abzeichen für verabschiedete tragen zu dürfen und wurde am13. September 1863 Zolleinnehmer. Laut Bekanntmachung vom 15. August 1868 wurde er zum Ober-Steuerkontrolleur bestellt. Georg Eggers gab heraus: „Ickmu excursioru," Botanisches Taschenbuch zumGebrauche auf Exkursionen in Mecklenburg, Neu-Strelitz 1860. Das Haus des Vaters wurde am6. August 1874 verkauft. Seine Witwe Elisabeth, geb. Fahning, wohnt abwechselnd zu Ron, undin Neu-Strelitz.
Johann Otto Eggevs sBd. I s. 21, Bd. II s. 19), Or. jur., bezog am 21. Oktober 1842die Universität Halle, am 21. Oktober 1843 die Universität Berlin und am 10. April 1845 die UniversitätRostock. Während dieser Zeit erwarb er den juristischen Doktorgrad, am 6. Juli 1846 bestand er zuNeu-Strelitz das erste juristische Examen jAdvokatenexamen). Laut Allerhöchster Bestallung von: 28. Mai1847 wird der Advokat Or. jur. Otto Eggers zum Auditor beim Großherzogl. Stadtgericht zu Neu-Strelitzund gemäß Bestallung vom 24. Oktober 1848 als Mitarbeiter cum vow cousultativo beim Amtsgerichtzu Feldberg angestellt. Am 3. März 1849 bestand Eggers sein Richterexamen beim Großherzogl. Ober-Appellationsgericht zu Rostock. Durch Reskript vom 19. März 1849 wurde er mit der interimistischenVerwaltung des Amtsgerichts zu Feldberg betraut, am 10. September desselben Jahres zum Assessorcum voto äecisivo ernannt. Gleichzeitig wurde ihm und dem Kammerjunker von Wenkstern die Ver-waltung des Stadtgerichts zu Woldegk übertragen. Schon am 8. Dezember 1849 verstarb der vr. jur.Otto Eggers.
Nndolf Eggers (Bd. I S. 22, Bd. II S. 21.), Königl. preuß. Generalmajor z. D., erhieltim April 1887 den Königl. Kronenorden II. Klasse und verlegte im herbst des Jahres seinen Wohnsitznach Hannover. Dort starb er am 30. November 1896. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Kirch-hofe bei Stöcken am 3. Dezember. Nach fast 42jähriger Dienstzeit lebte er 10 Jahre im Ruhestande zuHannover. Geistig und körperlich bis in die letzten Tage seines Lebens von jugendlicher Frische, entrißihn der Tod zu früh den Hinterbliebenen Kindern und seinen vielen Freunden. Leider hat der Einschlafen»,nicht eine Geschichte seines bewegten Lebens hinterlassen. Seinem bescheidenen Sinne entsprach es nicht, seineTeilnahme an den entscheidenden Ereignissen, den großen kriegerischen Begebenheiten seines Lebens zuschildern. Interessant und wertvoll wäre eine solche Schilderung ohne Frage gewesen, denn Eggers warein ausgezeichneter Erzähler; aus der Erinnerung seines lebhaften Geistes heraus entwickelte er dielebendigsten Bilder von Personen, fesselnde Mitteilungen von Ereignissen und ihrer Umgebung, deren