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1050, Juni 27. Cassel. 1053.
Oriy. Geh. Haupt- u. Staats-Arcliiv zu Weimar. — v. Rommel, neuere Gesch. vonHessen, I, S. 445.
Amalia Elisabetlia, Landgräfin zu Hessen etc., Wittwe und Vormünderin des FürstenWilhelm VI., Landgrafen zu Hessen etc. und rechtmässigen Erbinhabers des Stiftes Uersfeld,bekennt für sich und genannten ihren Sohn, dass sie Otto Ludolff von Usslar mit der vondenen von Nesselröden erhandelten Hälfte an folgenden Lehen beliehen habe: Kemnade zuLengröden, Lengröden mit Zubehörungen (folgt genaue Grenzumschreibung), Ilopfenländerei,Zinse in Flur und Mark zum Rohde, 3 Männer mit 3 Hufen in derselben Flur, Güter zuTeubach, die nach Krauthausen vorsteint sind etc. Im Falle Aussterbens des Otto LudollfschenMannsstammes sollen die von Nesselröden wiederum zu der abgetretenen Hälfte kommen.
1651. 1054.
Ledclerhose, Beiträge zur liess. Kirchengeschichte, S. 805. — Resolution des f. braunschw.-liineb. Consist. zu Hannover vom 7. Juli 1651. — v. Rommel, l. c., I, S. 445.
Die von Uslar sind vom fürstl. Hause Hessen - Cassel mit dem halben Kirchlehn zuGross-Lengden belehnt. Sie alterniren, den Lehusspecificationen zufolge, mit dem churf.braunschw. Consistorium bei Wiederbesetzung dieser Prediger-Stelle.
1657. 1055.
v. Iiugo, Landschaftl. Verfassung des Fürstenth. Calenberg, S. 22. - Jacobi u. Kraut rAnneden der braunschw.-lüneb. Churlande, 4. Jahrg., S. 829. — Spittler, l. c., II, S. 273.Herzog Georg Wilhelm ernennt zu ritterschaftlichen Deputirten des göttingischenQuartiers: Hans Cord von Hardenberg und Falk Adolph von Uslar.
1659, Januar 27. Gelliehausen. 1056.
Orig. im Besitze des Frhrn. H. von Uslar-Gleichen zu Dresden.Interims-Erb-Vergleich der Brüder Christoph Philipp, Burchard Hans Philipp, HansJürgen und ihrer Mutter über die väterlichen Güter Wöllmarshausen und Gelliehausen.
Christoph behält Gelliehausen c. p. mit einer Abgabe an seine Brüder; letztere erhaltenzusammen Wöllmarshausen c. p. Die Alimentation der Mutter erfolgt gemeinschaftlich nachder Abmachung.
Die Hauptgüter sind zur Zeit noch streitig und in fremden Händen.
(Mit 3 Uslar'schen Siegeln.)
1659. 1057.
Copie im Staatsarchive zu Hannover.
Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig und Lüneburg belehnt den Otto Ludolf undden Ernst von Uslar, Söhne des verstorb. Carl; ihren Vetter Werner von Uslar, Sohn desverstorb. Bernd Sittich; die Gebrüder Christof Philipp. Burchard Hans Philipp und Hans Jürgenvon Uslar, Söhne des verstorb. Otto Melchior; den Falk Adolf von Uslar, Sohn des verstorb.General-Lieutenants Tile Albrecht, und den Gustav Adolf von Uslar, Sohn des verstorb. ObristenFriedrich Moritz mit dem alten Hause zu den Gleichen, ganz wie in Reg. 795.
1660, Januar 18. Güttingen. 1058.
Orig. im Besitze des Frhrn. II. von Uslar-Gleichen zu Dresden.
Otto Ludolff von Usslar, Rittmeister, belehnt als Aeltester des Geschlechts den AndreasLangen als Aeltesten mit einer Hufe Landes in dem Medemer Felde vor Northeim.
(Siegel ab.)
1660, Januar 23. Göttingen. 1059.
Orig. Familien-Lelms-Archiv.
Otto Ludolff von Usslar, Rittmeister, belehnt in offenem Lehntage als Aeltester desGeschlechts für sich und seine sämmtlichen Vettern den Dr. med. und Physicus Buchhorstin Göttingen und die Gebrüder Beller mit dem Zehnten zu Wulften.
(Mit 8 Uslar'schen Siegeln.)