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1 (1888) [Hauptbd.]
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1618, Juni 14. 1029.

Zeitschrift für vaterländische (westphälische) Gesch. u. Alterthumskunde, XXI, (3. Folge,1. Bd.), S. 314.

Margaretha Gaugreben, Wittwe Rumpff zur Wenne (Westplialen), Hermann und Hille-brand Rümpft', ihre Söhne, verkaufen an Dietherich Esleben zu Leckmart, Richter zu Oedingen,für 25 Thlr. wiederlöslich ein Gehölz ober Leckmart, das Foistholz genannt, welches zumHaus Wenne und dem Kolben- (Kolven) Gut zu Oedingen gehörig gewesen. Die lliilftc diesesGehölzes gehörte noch zu dem Kolben-Gute, welches zufolge kaiserlicher Mandate den Junkernvon Uslar zu Wake im Braunschweigischen eingeräumt worden war. Da diese aber denHermann Rümpft' bevollmächtigt hatten, über das Gut seines Gefallens zu dispouiren, so tiber-nahm derselbe, den Ankäufer sowohl wegen dieser, als wegen der anderen Hälfte gegen dievon Uslar und deren Creditoren, sowie gegen die Wilstorff'sclien Erben oder deren Gläubigerzu vertreten.

1618, Juni 26. Celle. 1030.

Orft/. Staatsarchiv zu Hannover.

Herzog Christian von Braunschweig und Lüneburg belehnt die Brüder Tiele Albrechtvon Ussler (anstatt und in Vollmacht des Georg von Ussler als des Aeltesten) und Friedrich

Moritz von Ussler mit der Wüstung Potzwende.

1618, Decbr. 2. 1031.

Orig. daselbst.

Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig und Lüneburg belehnt den Wilhelm vonUslar. Sohn des verstorb. Melchior, als den Aeltesten, seine Vettern Carl und Berndt Sittichvon Uslar, Söhne des verstorb. Ludolf, und die Gebrüder Georg, Tiele Albrecht und FriedrichMoritz von Uslar, Söhne des verstorb. Obristen Hans Ernst von Uslar, mit den Gleichen etc.,ganz wie in Reg. 858.

Wilhelm von Uslar stellt hierüber den Revers aus, 1618, Decbr. 2.

(Mit Siegel des Wilhelm v. U.)

1622, April 7. 1032.

Lehnsakten der Familie zu Hannover (Hessische Lehen), vol. I, fol. 290 u. 291.Wilhelm von Uslar und seine 4 Söhne: Otto Melchior. Tylo Albrecht, Dorrefeld Wilhelmund Hans Jürgen stellen einen Pfandschein aus über 220 Thlr., von des Claus Recken Wittweerhalten zu haben, und weisen auf den Hauptpfandbrief hin.

1623, August 31. 1033.

von Mülverstedt, Ehestiftungen, S. 274, 283. (Staatsarchiv zu Magdeburg, Urkk.Erfurt, Nachtrag V (II?) Nr. 22.)

Ehestiftung zwischen Friedrich Moritz von Uslar und Anna Cordula von Hardenberg.

1625. 1034.

Struben, Nebenstunden, (v. J. 1789), V, S. 142.

Die Stadt Göttingen hatte vor Alters einen Vornehmen von Adel oder sonst des Kriegs-wesens erfahrenen Mann als Stadthauptmann in Diensten, und dieser war 1625 Jürgen von Usslar.

1626, Juli 15. Güttingen. 1035.

Orig. Archiv der Stadt Göttingen. Archiv des hist. V. f. Nieders., 1848, S. 112.

David Tönnies, Friedrich Moritz von Uslar, Anton von Mezerad, Konrad Hildebrand,Fritz Koch und Wolf Ernst von Glinderode schreiben an den Rath zu Göttingen, dass Rath,Gilden und Gemeine sich eidlich mit ihnen zur Vertheidigung der Stadt verbunden. DieBürger aber liefen jetzt, wo der Feind mit Schanzen den Thoren nahe, von der Arbeit ander Festung weg, versäumten die Wacht und brächten die Stadt dadurch in die äussersteGefahr. Dieser Trotz und Ungehorsam sei nicht länger zu ertragen. Die Bürger, Biirger-

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