Die von Bodenhausen protestiren unterm 28. Febr. 1598 gegen die Richtigkeit dieser,unbegründet vorgebrachten Behauptungen und senden laut Notariat-Protokolls d. d. Göttingen6. Marz 1598 Notar und Zeugen nach Wake zur Abgabe dieser Erklärung, worauf HansErnst diesen erklären lässt, „dass die sacli sich doch zu seiner Zeit wol schicken soltte."
1598. Wolfenbiittel. 1013.
Vidimirte Copie im Staatsarchive zu Hannover.
Herzog Heinrich Julius von Braunschweig belehnt seinen Kriegsrath Hans Ernst vonUslar mit den zum alten Hause gehörenden Gütern der von Kerstlingerode auf den Fall, dassdie männliche Nachkommenschaft der Letzteren ausstirbt.
Ulli 1598. 1014.
Vehse, Gesch. der Höfe des Hauses Braunschweig, V, S. 148. — Jacobi u. Kraut,Anneden der braunschw.-lüneb. Kurlande, 1792, VI, S. 529.
Unter den fürstlich calenbergischen Räthen findet sicli um das Jahr 1598: Hans Ernstvon Uslar.
1599. 1015.
Stammtafeln der Familie von Bodenhausen, S. 416 u. ff.
Laut Notariat-Protokolls d. d. Niedergandra 12. August 1599 protestiren zwei vonBodenhausen'sclie Diener gegen das Sammeln des Zehnten auf der Länderei der von Boden-hausen und deren Meier, welches von den von Uslar'schen Sammlern seit dem 18. Juli d. J.wiederholt geschehen und wogegen sie beim Oberamtmann zu Friedland vergeblich Hülfe gesucht.
Die von Uslar berufen sich den Dienern gegenüber auf die geschehene Kündigungdes J / 4 Zehnten zu Bodenhausen, wofür sie sich nun schadlos halten wollten.
Der Notar hat den Protest in Abwesenheit des Bernhardt Sittich von Usslar zu Appenrodepersönlich dem Vogt daselbst überreicht. (Hans Ernst von Usslar war im Kriege abwesend.)
1600, Septbr. 26. 1016.
v. Wangenheim, Beiträge zu einer Fam.-Gesch. der von Wangenheim, S. 992.
Wilhelm von Uslar, Melchiors Sohn, überlässt seinen und seines, ohne Leibeserbenlebenden Bruders Moritz Wedekind Antheil an Wake, von dessen Ableben an, seinem VetterHans Ernst zum alleinigen Besitz.
1600, Novbr. 4. Elze. 1017.
Kleinschmidt, Landtagsabschiecle, II, S. 182.
Der Landtagsabschied zu Elze vom 4. Novbr. 1600 ist unterzeichnet von HanssErnst von Usslar.
160 L, April 13. 1018.
Copie im Staatsarchive zu Hannover.
Moritz Wedekind von Uslar zu Altengleichen, Sohn des verstorbenen Melchior, verkauftmit Einwilligung seiner Mutter Margarethe von Ohlen seine und seines Bruders Wilhelm von
Uslar Gerechtigkeit an Einkünften aus dem Dorfe Sieboldshausen wiederkäuflich dembraunscliweigischen Kanzler Dr. Johann Fischer zu Göttingen, oder, wenn derselbe in jenenEinkünften beeinträchtigt werden sollte, den Frucht- und Fleischzehnten zu Wöllmarshausen.Seine Vettern Hans Ernst, Carl und Bernhard Sittich von Uslar auf Altengleichen gebenhierzu ihre Einwilligung.
1601. 1019.
Ribbentrop, Landtagsabschiede, 1, S. 127. — Kleinschmidt, l. c., II, S. 190, 236. —Hernpel, Invent. diplom., IV, S. 201, Nr. 10.
Landtags-Abschied zu Gandersheim vom 10. Octbr. 1601, worin die zwischen demHerzog Heinrich Julius von Braunschweig-Lüneburg und der Landschaft des FürstenthumsBraunschweig, calenbergischen Theiles, entstandenen Streitigkeiten durch Deputirte aus-geglichen werden. Unter diesen erscheint: Hans Ernst von Ussler zu Wake.
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