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1 (1888) [Hauptbd.]
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1596, April 12. Osterode. 1007.

Orig. im Besitze des Frhrn. H. von Uslar-Gleichen zu Dresden.

Hans Ernst, Carl und Berndt Sittich, Gebrüder von Ussler. und ihre Vettern Wilhelmund Moritz Wedekind, verkaufen dem fiirstl. braunschw. Kanzler und Gell. Rath Dr. JohannJagemann ihren Zehnten zu Wulften, den vorher Hans Ernst von Gladebeck von ihnen innegehabt, für 1800 Tlilr., wiederkäuflich in 9 Jahren.

(Ohne Siegel.)

1596, April 14. 1008.

Beglaub. Copie im Staatsarchive zu Hannover.

Herzog Heinrich Julius von Braunschweig und Lüneburg belehnt seinen Rath, denHans Ernst von Uslar, Sohn des verst. Ludolf, mit der Wüstung Potzwende, wie die Vor-fahren desselben die Wüstung von den Herren von Plesse zu Lehn besessen haben.

1009.

1596, Novbr. 22. Aschaffenburg.

Staatsarchiv zu Magdeburg s. lt. Aschaffenburger Archiv, Nr. 905, fol. 41 ff.

Vergleich zwischen dem Amtmann des Eichsfeldes Lippold von Strahlendorff undH ans Ernst von Ussler, dessen Brüdern Carll und Bernhard Sittig, sowie Wilhelm und MoritzWedekind liber die kurfürstl. mainzischen Pfandschaften und Lehen, sowie Uber die Zehnten,Vorwerke etc. im Dorfe Sieboldshausen, wodurch die von Uslar in den Besitz dieses ganzenDorfes, einschliesslich desjenigen vierten Theiles, welcher den von Bodenhausen verpfändetwar (cfr. Reg. 986.), gelangen.

1596. 1010.

Max, l. c., I, S. 141. Wenck, Hess. Lanclesgescli., II, 2. Abth., S. 871. Have-mann, Gesch. d. Lande Braunschw. u. Lüneb. (v. J. 1853j57), II, S. 352, Note 1.Herzog Heinrich Julius von Wolfenbiittel lässt das Amt Radolfshausen durch denObersten Hans Ernst von Uslar einnehmen. Der hessische Amtmann wird verjagt, die Unter-thanen müssen dem Herzoge huldigen.

1597, Mai 1. 1011.

Ork/. Staatsarchiv zu Hannover. Ungenau bei Harland, Gesch. der Stadt Einbeck,II, S. 529.

Johan Ernst, Wilhelm, Carll, Moritz Wedekindt und Berendt Sittich, Gebrudere undVettere von Usslar verkaufen dem fiirstl. brauns'chweigischen Kanzler Dr. Johann Jagemannfür 500 Rh. Goldgulden und 200 Rthlr. ihre erbeigenen Güter zu Wenzen (Wenthausen) mitZehnten, Zehnthof, der Schäferei und allem Zubehör, die vor Jahren von ihrem GrossvaterWedekindt von Usslar dem Kloster Amelungsborn, dann von ihren Vätern und Vettern (?)Christoffel, Jobst, Ludolf und Melchior, Gebrüdern von Usslar, dem braunschweigischen SyndicusMelchior Krüger, und vor allen diesen dem Bartold Ryssmann und dem einbeckischen BürgerZweygermeiger wiederkäuflich verschrieben Waren; ferner 2 Wiesen zu Erzhausen, sowieihre sämmtlichen eigenen oder Lehngliter im Amte Greene.

(Mit gut erhaltenem Siegel des Hans Ernst und Berndt Sittig und Bruchstücken der Siegel derübrigen Uslar. Moritz Wedekind hat nur unterschrieben.)

1597 und 98. 1012.

Stammtafeln der Familie von Boclenhausen, S. 408 u. ff.

Hanss Ernst von Usslar als der Aelteste, kündigt laut Schreiben vom 24. Decbr. 1597für sich und seine Brüder Caroll und Berndt Sittich und für Wilhelm und Moritz Wedekindtvonn Usslar gegen Erbieten der Zahlung des Pfandschillings denen von Bodenhausen zuNiedergandern ihren Tlieil des Zehnten zu Ballenhausen, welcher von den von Uslar'schenVorfahren, weil. Mauritius und Hildebrandt wiederlöslich versetzt war und nun bei denen vonBodenhausen gefunden sei. (Regg. 745, 758.)