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1 (1888) [Hauptbd.]
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Ohne Jahr. (1548.) 946.

Leuckfeld, Antiq. Bursfeld. S. 130.

Es wurden zu Verwaltern und Amtleuten in's Kloster Reinliausen gesetzt: LudolphFischer von Minden, Ludolff von Ussler, Haus Henemann.

1548, Mai 21. Münden. 947.

Lib. cop. C, fol. 435 im Archive der Stadt Göttingen.

Gräfin Elisabeth von Henneberg, Wittwe Herzogs Erich I. von Braunschweig, schreibtdem Ratlie zu Göttingen, sie missbillige es, dass Christofer vonn Usler auf Urfehde entlassen sei.

1549, Octbr. 22. 948.

Supplemente zu den Copial-Büchern vol. I. daselbst.

Jost Waltliausen, Vice-Kanzler, Franz von Drakstedt, Benedict von Mandelsloh undMagister Heinrich Campen bescheinigen, dass in der heutigen Verhandlung zwischen demStift Reinliausen einerseits und Cristoffel von Usler anderseits, die Urkunden vom Martinstag1264 über den Ankauf der vom Herzog Albrecht I. (d. Grossen) von Braunschweig demStifte geschenkten Ländereien vorgezeigt sind.

1550, Februar 23. 949.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover.

Lehnrevers des Christoffer von Usler als Ältesten über folgende, für sich und seineBrüder Jobst, Ludolf, Melchior und Hans von der Herrschaft zu Braunschweig empfangeneGüter: der Bokelhagen, das Kirchdorf und Kirchlehn daselbst, der Zehnte zum Königshagen,8 Hufen Landes zu Medem und 2 Hufen zu Mengershausen nebst Zubehörungen (vormalsEverstein'sche Lehen).

1550, Mai 26. 950.

Beglaub. Copie im Besitze des Frhrn. H. von Uslar-Gleichen zu Dresden.

Hanss von Usslar verkauft seinem Schwager Andreas von Weverstede, dessen FrauAnna und seinen Erben wiederkäuflich 2 Malter Korn jährlicher Zinse aus Gelliehausen für10 Thaler.

1552, März 17. 951.

Concept (oder Copie) daselbst.

Christoph, Jost und Hans von Ussler, Gebrüder, verkaufen wiederkäuflich einen Zinsvon 3 Malter Roggen Göttinger Maasses aus den Einkünften ihrer beiden, zur Zeit vonJacob Dudesken und Hans Römer bewohnten Meierhöfe zu Gelliehausen für 21 Joachimstlialeran Margarethe, die Wittwe des Göttinger Bürgers Ludolf Ruskopp, mit der Bestimmung,dass das Getreide jährlich zwischen September 29 und November 11 nach Göttingen inihre Wohnung abgeliefert werden soll.

1553. 952.

Havemann, l. c., (Ausg. v. J. 1837), I, S. 383. Rehtmeier, braunschw.-lüneb.Chronik, S. 806.

Ludolph von Uslar fuhrt dem Herzog Erich II. bei dessen Rüstung gegen seinen

Vetter Heinrich d. J. von Braunschweig ein aus gardenden (umherschweifenden) Knechtenbestehendes Fähnlein Fussgänger zu.

1555, Juni 14. 953.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. de Knigge, cle natura et indole castrorum inGermania, S. 134.

Herzog Erich d. J. von Braunschweig und Lüneburg belehnt den Christoffer von

Uslar als den Aeltesten, und seine Brüder Jobst, Ludolf und Melchior von Uslar, Söhne des

verstorbenen Wedekind, mit dem Hause und ganzen Schlosse zu den Gleichen etc. (Ganzwie in Reg. 858.)