— 490 —
1474, Januar 1. Schöningen. 794.
Cuno, Memorab. Schming., S. 300.
Herzog Wilhelm d. Ä. von Braunschweig bestätigt die Privilegien der Stadt Schöningen,und besonders dasjenige, dass niemand in Ostendorp und Westendorp Bier schenken solle,ausser denen von Schöningen.
Unter den Zeugen erscheinen: Giintzel van Veltem, ridder, Kiddach van Wenden,Diderick van Ussler u. A.
1475, Mai 5. Wolfenbüttel. 795.
Orig. Staatsarchiv zu Hannover.
Herzog Wilhelm d. Ä. zu Braunschweig und Lüneburg belehnt den Diedricke vonUssler als den Ältesten und seine Vettern Georien, Mauricius und Hildebrandt mit dem altenHause und ganzen Schlosse zu den Gleichen, mit vielen, namhaft gemachten, darum bei-liegenden Holzungen und Aeckern.
Die Güter, mit welchen er sie ausserdem belehnt, sind folgende: Das ganze DorfWake mit dem Gerichte und Zubehörungen, 3 Theile der Dörfer Gelliehausen, Wöllmars-hausen, Benniehausen, Bremke und Elbickerode, die Wüstungen Herweshusen an der Garteund zu Werxhausen nebst dem Zehnten daselbst, alle Güter zu Northeim, Uslar und in demGerichte daselbst, zu Moringen, zu Bernshausen, Wickershausen, Ballenhausen und Sulingen,Güter zu Thiedershausen, Lenglern, Ildehausen, Engela, das Kirchlehn (jus patronatus) zuBallenhausen, der halbe Zehnte daselbst, und alle Güter, welche ihre Vorfahren von derHerrschaft Sternberg, und alle Güter, welche dieselben von Alters her von dem FürstenthumBraunschweig zu Lehn empfangen haben.
1475, Octbr. 31. 796.
Aus Akten des Familien-Lelms-Archivs.
Jürgen von Ussler bittet in einem Briefe seinen Vetter Dyderyke von Ussler, dass erihm Abschrift von Urkunden über Wake, Sieboldshausen und das Vorwerk zu Gelliehausensenden möge.
1476, Octbr. 28. 797.
Zeitschrift cl. V. f. hess. Gesch. u. Landesk., I, S. 336; VII, S. 346.
An dem Zuge der Kasseler und des Landvolkes nach Volkmarsen nahm als Mitgliedder hessischen Kitterschaft Theil: Diederich von Usslar.
1477, April 13. 798.
Copie in den Lehnsakten der Familie zu Hannover, (Lehen zu Bremke, Gelliehausen etc.),vol. I, S. 21.
Diderick von Usslar, knape, belehnt als der Aelteste mit Zustimmung seiner VetternJorgen, Mauritius und Hildebrand den Hans Sothen, Bürger zu Duderstadt, mit dem halbenZehnten zu Seeburg und Zubehörungen.
1477, Septbr. 25. 799.
Orig. Staatsarchiv zu Hannover. — Schmidt, l. c., II, S. 328, Anmerk. — Mithoff,l. c., II, S. 117. — Lotze, Gesch. der Stadt Münden, S. 285.
Herzog Friedrich d. Ä. von Braunschweig und Lüneburg bestätigt als Lehnsherr denContract, durch welchen Hans von Boventen d. Ä. die herzoglich-lüneburgischen Lehngüter,nämlich das Schloss und Dorf Jüne (Jühnde) und das Dorf Berlevessen (Barlissen) demDiedrich von Usslar und dem Hans von Boventen (d. J.) für 2000 Rhein. Gulden verpfändet hat.
1477. 800.
Wolf, Gesch. u. Beschreib, der Stadt Heiligenstadt, S. 49. — Schöttgen u. Kreysig,Diplomat, et Script, hist. Germ., I, S. 595. — Duval, Eichsfeld, S. 430. — Heise,Antig. Kerstling., S. 38.
In der Fehde des Heise von Kerstlingerode mit der Stadt Heiligenstadt wird Hildebrandvon Usslar, Heise's vertrautester Freund, gefangen und ausgeplündert.