1468, Septbr. 29. 788.
Ork]. L.-II.-Archiv zu Wolfenbüttel.
Aebtissin Sophie IY. zu Gandersheim genehmigt, dass die Brüder Hans und Ernstvon Usler das Kirchlehn zu lutteken Vreden, womit sie vom Stifte Gandersheim beliehensind, an das Kloster zur Klus übertragen haben.
1468, Decbr. 25. 789.
Begl. Copie in den Lehnsakten der Familie zu Hannover, vol. I, fol. 19 u. 20. —Schöttgen u. Kreysig, Diplomat, et Script, hist. German., I, S. 550.
Diderick von Usslere, knape, Gunters seligen sone, alse der eldeste und seine VetternJürgen, Mauricius und Hildebrand, des seligen Wedekinds sone, stellen einen Revers aus überfolgende von Gottschalk Edelherrn zu Plesse empfangene Lehen:
Die Vogtei mit dem ganzen Zehnten über Bredenbeke, die Vogtei Uber Wöllmars-hausen, den ganzen Zehnten über Wulften, das halbe Kirchlehn zu Gross-Lengden, 4 HufenLandes zu Elbickerode und Potzwenden mit allen Zubehörungen dieser genannten Güter.Ferner: eine freie fuldische Hufe Landes vor Diemerden und eine Hufe vor Seeburg nebstallen Zubehörungen, mit welchen Anna, Diederich's Hausfrau, beleibzuchtet wird.
1468. 790.
Leuckfelcl, Antig. Katelenburg., S. 58.
Gude von Usslar, des Ernst von Usslar einzig hinterlassene Tochter, Conventualin im
Kloster Höckelheim, cedirt ihr Recht an Suterode dem Kloster Katelnburg, welches jenesDorf von den Gebrüdern Recke gekauft hatte.
1469, Januar 13. 791.
Schmidt, Gotting. Urhb., II, S. 291. — Zeit- u. Gesch.-Beschreib, d. Stadt Göttingen, I,Buch II, S. 28. — Heise, Antig. Kerstlingerod., S. 34 u. f., 38. — Mithoff, Kunst-denkmale u. Alterthümer im Hannoverschen, II, S. 118, 148, 198.
Bode von Adelebsen, Dietrich von Uslar und Günther von Boventen, Knappen, versöhnendie Gebrüder Ritter Tile, Heise und Otto von Kerstlingerode mit der Stadt Göttingen, nachdemjene ohne Verwahrung die Warte Käsenapf (Kesenapp) überfallen und ausgebrannt hatten.
1469, März 23. 792.
Orig. Staatsarchiv zu Hannover. — Bege, Geschichten einiger Burgen und Familiendes Ilerzogth. Braunschweig, S. 118.
Herzog Otto II. (der Siegreiche) von Brauusehweig-Lüneburg bekundet der Ritterschaftdes Landes Göttingen, insbesondere Herrn Gottschalk, Junker Dietrich und Junker Moritz,Herren zu Plesse; Herrn Gebhard, Propst, Dietrich, Heinrich von Hardenberg; Herrn Thile,Ritter, Otto, Heise von Kerstlingerode; Herrn Bode, Ritter, Bode, Barthold und Detmarvon Adelebsen; Didericke von Ussler; Heinrich, Ludolf vom Hagen; Ilerman von Haus;Otto von Berckefeldt; Heinrich und Hans von Stockhausen; den von Boventen, von Olders-hausen, von Gladebeck, von Steinberg, Johann von Hevenhausen, und den Städten Göttingen,Northeim, Münden, Uslar, Gandersheim, Dransfeld, Hardegsen, Moringen und Seesen, dass erden vierten Theil des Landes Göttingen für 14 500 Rhein. Gulden seinem Vetter, HerzogWilhelm I. (d. Ä.) auf 10 Jahre verpfändet habe und überweist ihm denselben.
1473, Juni 9. 793.
Schmidt, l. c., II, S. 303. — cfr. Preuss u. Falkmann, Lippische Regg., III, S. 456.Bischof Simon III. von Paderborn, die Grafen Alf (Adolf X.) und Erich von Holsteinund Schaumburg, und Bernhard VII. von Lippe machen einen Vertrag mit dem BischofHenning von Hildesheim, Herzog Wilhelm d. Ä. von Braunschweig und dessen SöhnenWilhelm d. J. und Friedrich (d. Unruhigen) mit Zustimmung der beiden Capitel, Räthe etc.unter näher angegebenen Bestimmungen auf 20 Jahre zu gegenseitigem Frieden und Förderung.
Aus der Ritterschaft der herzogl. braunscliw. Länder besiegelt den Vertrag u. a.Dietrich von Uslar.
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