Druckschrift 
1 (1888) [Hauptbd.]
Entstehung
Seite
487
Einzelbild herunterladen
 

— 487 —

1465, Januar 25. 775.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover.

Der Convent zu Höckelheim und Goyde von Usslar, Conventualin daselbst, Tochterdes verstorbenen Ernst von Usslar und seiner Wittwe Dilige, bestätigen den Vertrag, durchwelchen Hans und Heinrich Reck dem Stifte zu Katelnburg alle Gerechtigkeit des verstorbenenErnst von Usslar an dem Gute zu Suterode verkauft haben.

1465, März 22. 776.

Orig. L.-H.-Archiv zu Wolfenbüttel. — Harenberg, Hist. eccles. Gandersh., S. 1595,1615. — Lüntzel, Gesch. der Diöcese und Stadt Hildesheim, II, S. 541. — Hempel,Invent. diplom., III, S. 223, Nr. 3.

Diderik van Usslar, knape, Gunthers van Usslar seliger sone, verspricht dem Abt undgesammten Stift zur Klus bei Gandersheim seinen Schutz und Schirm, und bittet, dass diedortigen Mönche für sein Seelenheil und das seiner Eltern und Vorfahren, welche demKloster Zuwendungen an Gütern gemacht haben, beten möchten.

(Mit Siegel des Diedrich v. U. bei Harenberg, 1. c., Taf. XXXV sub IV, und v. d. Knesebeck, Urkk.u. Regg. etc., Siegeltafel, Nr. 9.)

1465, April 16. 777.

Orig. Familien-Lelms-Archiv.

Revers der Vettern und Brüder Iiildebrand, Hans, Hinrick und Borchard von Gluesseüber die von Diderike von Usslar zu Lehn empfangene '/ 2 Hufe Landes vor Northeim und1 / 2 Hufe vor Langenholthusen.

1465, Mai 26. 778.

Neues vaterl. Archiv, 1826, II, S. 270. (fehlerhaft.)

Die Aebtissin Gertrud von Uffeln, Jutte von Snevn, Sängerin, Gese von Bodensteyn,Küsterin, alle Amtfrauen und Convent von Mariengarten, verpflichten sich, von den, ausihren Gütern zu Mechelmeshusen an Gunzell von Grone zu bezahlenden Zinsen die 8 Guldenan die Klosterjungfrauen Osterheide Recken und Gude von Uslere zu Höckelheim zu bezahlenund das Uebrige Gunzelln zu entrichten.

1465, Decbr. 30. 779.

Orig. Familien-Lelms-Archiv.

Cord von Hanstein mahnt Diderich von Usseler an sein Versprechen.

1465. 780.

Meier, Orig. et antig. Plessenses, S. 211. — Ilannov. Magazin v. J. 1833, S. 438.Um diese Zeit war zu Höckelheim Guda von Usslar, Ernst's Tochter, eine gelehrteund andächtige Klosterjungfrau.

1466, Januar 24. 781.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. — Max, Gesch. des Fürstenth. Grubenhagen, II, S. 144.Simon III., Bischof von Paderborn, bestätigt dem Kloster Katelnburg das ihm ver-schriebene Gut Suterode, welches weiland Burchard und Hanns von Uslar mit ZustimmungDietrichs, Erzbischofs von Cöln, als Administrator des Hochstifts zu Paderborn, an weilandErnst von Uslar den Aelteren um 580 Rh. Gulden verschrieben und welches dann an Hansund Heinrich Recken gelangte. .

782.

1466, Febr. 12. Rome apud sanctum Marcuni.

Begl. Abschrift des 15. Jahrh. im Staatsarchive zu Marburg. (Lippoldsberger Ur-kunden, Cell. 807 b.)

Papst Paulus II. hat dem Dekan der Kirche zu Hildesheim, wie dieser mittheilt,(die päpstliche Urkunde ist eingerückt) den Auftrag ertheilt, dass er die zwischen Conrad