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1460, Juli 13. 746.
Schmidt, Gotting. Urkb., II, S. 253. (Vollständig gedr. vom Orig.) — Wolf,Comment. II de archidiac. Nortunensi, S. 62, Diplomata, S. 56. (Unvollständig u.ungenau.) — Hannov. Magazin v. J. 1816, S. 1053. — Mithoff, Kunstdenkmale u.Älterthümer im Hannoverschen, II, S. 182. ■— Specht, Stammbuch u. Geschl.-Reg. dervon Uslar, S. E. fg. — Havemann, Gesch. der Lande Braunschw. u. Lüneb. (185 3 j 7 ),II, S. 65, Note 2.
Hans von Ussler de eider, Ernst unde Hans von Ussler. gebrodere, des sulven Hansesveddern, stiften mit Consens des Abtes und Convents des Klosters Hemhausen an dem Berge,dicht an dem Zaune des Klosters, für ewige Zeiten ein Hospital mit einer Kapelle daran,welche sie als Gründer dem Hospitale incorporiren, und zu welchen Gebäuden das Kloster denRaum gegeben und gefreiet hatte.
Zu dieser Stiftung gehörte auch ein Siechenhaus neben dem Berge, welches zunächstfür 6 Arme „de de suke hebben" bestimmt war.
Die Stifter dotiren Beides mit folgenden Gütern und Einkünften: Mit dem Grund undBoden, auf dem die Gebäude stehen; mit einem freien, eigenen Vorwerke von 4 HufenLand mit Zubehör und '/ 4 Zehnten in Stockhausen; mit einem zweiten Vorwerke von3 3 / 4 Hufen und '/ 4 Zehnten daselbst; mit 2 Vorwerken zu Klein-Lengden, das eine 8, dasandere 3 Hufen gross, nebst 6 Kothöfen daselbst (Regg. 736, 747.); mit 2 Theilen desZehnten zu Rittmarshausen; mit einer fuldischen Hufe zu Diemarden (Regg. 738, 742.);mit dem Zehnten zu Reifenhausen und 16 Hufen zu Dedageshusen (Reg. 727.); mit einemVorwerke zu Gelliehausen (Reg. 708.); mit % Hufe und einer Wiese (Beginenwiese) undmit den 50 Gulden zu Duderstadt.
Ausserdem enthält die Stiftungsurkunde Bestimmungen über die Zahl der in dasHospital aufzunehmenden Prövener und Uber die gastliche Aufnahme von Pilgern, Uber dasSiechenhaus, Uber den Betrag der Pröven, Einsetzung des Abts zu Reinhausen und desRathes zu Göttingen (eventuell des Letzteren allein) zu Vormündern der Stiftung, Rechnungs-führung und Reclinungsablage, Belege von Geld für den Fall, dass welche von den wieder-käuflichen Gütern eingelöst würden, Verwahrung der Stiftungs-Urkunden durch den Rathzu Göttingen und Anderes.
(Orig. mit 3 Uslar'schen Siegeln.)
1460, Juli 13. 747.
Schmidt, l. c., II, S. 254, Anmerk. 2.
Diderick von Ussler, Gunthers von Ussler sone, verpfändet mit Consens des hildes-heimischen Dompropstes Eggerd van Wenden dem Kloster Bursfelde 2 Vorwerke, das einevon 8 Hufen, das andere von 3 Hufen Landes, und 6 Kothöfe in Klein-Lengden für400 Goldgulden.
1460, Decbr. 23. 748.
Kotzebue, Antig. coen. Reinhus. (Mscpt., Kgl. Biblioth. z. Hannover.) — ReinhäuserCopialbuch Nr. 4, S. 46. (Staatsarchiv zu Hannover.)
Landgraf Ludwig II. (d. Freimtithige) von Hessen nimmt das Kloster Reinhausenwegen des Hauses Neuengleichen, welches sein Vater von Ernst und Johann von UsslarBrüdern, ehemals gekauft, in seinen Schutz.
1461, Januar 19. 749.
Orig. Staatsarchiv zu Hannover. (Pless. Archiv.)
Mauricius von Usler besiegelt eine Urfehde des Heinrich von Boisungelmsen und desJürgen von Rawe, die von denen von Spadenbeke gefangen und an die von Plessegekommen sind.
(Siegel fehlt.)
1461, März 20. Cassel. 750.
Vidimirte Copie im Staatsarchiv zu Hannover.
Landgraf Ludwig II. von Hessen belehnt den Günter von Usslar, seinen Sohn Diedrich