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1 (1888) [Hauptbd.]
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1434, Septbr. 5. 584.

Beglaubigte Copie im Staatsarchive zu Hannover.

Herzog Otto (cooles) von Braunschweig belehnt die Gebrüder Wedekind, Bodo undGünter von Usslar mit einem Vorwerke von 4 Hufen Landes und den dazu gehörigen Höfenzu Ballenhausen, mit dem Kirchlehn und dem halben Zehnten daselbst und mit einerGerechtigkeit an der anderen Hälfte.

1434, Octbr. 20. 585.

Orig. Familien-Lelms-Archiv.

Der Rath zu Göttingen entscheidet gegen Herman von Ussler über einen ViertheilZehnten zu Wake, welchen dieser gegen Johann von Halle, Bürger zu Göttingen, und dessenStieftochter Margarethe Woekerpennig in Anspruch nimmt.

1434, Octbr. 25. 586.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. — Max, Gesch. des Fürstenth. Grubenhagen, I,S. 126. — Lüntzel, Gesch. der Diöcese u. Stadt Hildesheim, II, S. 417.

Dietrich, Erzbischof von Mainz, bekundet, dass Bischof Magnus und das Stift Hildesheimihm und seinem Erzstifte die Hälfte des Schlosses Lindau verpfändet hat, welche bisher inHänden des Hanse von Ussler gewesen, und verspricht, dieselbe wieder einzuräumen, sobaldihm die darauf geliehenen 3500 Rh. Gulden in Lindau, Duderstadt oder Gieboldehausenzurückbezahlt seien.

1434. 587.

Schmincke, Gesch. der Stadt Eschwege, S. 77.

Als Küsterin des Cyriacus-Stifts zu Eschwege erscheint urkundlich im J. 1434: Annavon Uslar.

1435, März 21. 588.

Kotzebue, Antig. coen. Reinhus. (Mscpt., Kgl. Biblioth. z. Hannover.) — Derselbe,Gründl. Erläut. von 223 aclel. Farn. (Mscpt., L.-H.-Archiv zu Wolfenbüttel) II, S. 1219.Hans et Ernestus ab Uslar, cognati in novo castello Liehen verkaufen ihre fuldischeHufe vor Diemarden für 44 Mark an das Kloster Reinhausen, solchergestalt, dass, sofernsie dieselbe etwa selbst gebrauchen wollten, sie dem Kloster davon jährlich 4 Mark gebensollen. Von ihren Capellänen, deren einer der von Usslar Altare im Umgange vorgesetztist, der andere aber die Capelle auf dem neuen Hause Gleichen verwaltet, soll jener 4 Markeinnehmen, und 2 zur Reparatur des Altars daselbst anwenden. Würde der Altar dessennicht bedürfen, wären solche Gelder an die Reparatur der inneren, nicht der äusserenGebäude des Klosters nach der von Usslar Willen anzuwenden; die 3. Mark behielte derAltarist zu Reinhausen für sich, und die 4. würde zum sacro, so zum Gedächtniss Johann's,Ernst's und der übrigen von Usslar zu halten, anzuwenden sein.

1435, Mäi'z 21. 589.

Copie in den Lehnsakten der Familie über die Lehen zu Bremke, Gelliehausen pp.zu Hannover, vol. I, fol. 6.

Hans von Usler, knape, bekennt, von dem Edelkerrn Gottschalk d. Ä. zu Plesse einefuldische Hufe Landes in und vor dem Dorfe Diemarden, welche Hans von Diemerden,Bürger zu Göttingen, ehemals von der Herrschaft Plesse inne gehabt, zu Lehn empfangenzu haben.

(Orig. mit Uslar'schem Siegel.)

1435, März 22. 590.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. (Pless. Archiv.)

Gottschalk d. Ä., Herr zu Plesse, genehmigt, dass Hanse von Uslere von dem AbteJohann von Reinhausen und dem Convente daselbst 44 Mark auf eine Hufe Landes zuDiemarden, die er von der Herrschaft Plesse zu Lehn hat, anleiht.

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