Druckschrift 
1 (1888) [Hauptbd.]
Entstehung
Seite
415
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1381. Mai 26. 326.

Orig. Archiv der Stadt Duderstadt.

Hildebrant von Uslere und seine Söhne Diderik und Otte schulden den Grafen Ottound Heise von Lutterberg 40 Mark Duderst. Währung und setzen zu Pfand ihr Burglehnauf dem oberen Hause zu Gieboldehausen mit der Gülte, die sie da von Mainz haben,nämlich: 8 Malter Roggen, 8 Malter Hafer zu Wulbernshusen; 8 Malter Roggen und 8 MalterHafer zu Dodenhusen, mit dem Hause und den Höfen, die sie in Gieboldehausen haben, denKoglhotf bei der Ruhme und den Hof bei demKersebole." Sterben die von Lutterbergohne Leibeserben, so fällt es denen von Uslar heim. Will Mainz sie nicht mehr in diesemBurglehne lassen, so zahlen sie den Grafen das Geld zurück.

(Nur das Siegel des Otto v. U. ist erhalten.)

327.

1381, Juni 20, Weende und Juni 21, Göttingen.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. Zeitschr. d. hist. V. f. Nieders., 1858, I, S. 167. Vaterl. Archiv, 1824, I, S. 127.

Abt Heinrich zu St. Blasius in Northeim lässt auf Befehl des Papstes Urban VI.vor dem Notar Johann von Adelebsen, Mainzer Cleriker, und Zeugen mehrere Personeneidlich darüber abhörenwo das Kloster Weende zuerst gewesen, warum es verlegt, undob es rathsam sei, es wieder zu verlegen."

Unter den abgehörten Personen befinden sich die Klosterfrauen Katharina von Kerst-lingerode, Hildegund von Dassel, Jutta Oleken, Mechtild von Uslar u. a.

1382, Februar 1. 328.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. (Pless. Archiv.)

Jan, ridder, Werner und Ernst, knapen, alle gheheten von Usseler versprechen, dasihnen von der Herrschaft Plesse verpfändete Gut zu Diemarden nach dem Tode ihrer Mutterfür 15 Mark wieder zurückzugeben.

(Mit 2 Uslar'schen Siegeln.)

1382, März 23. 329.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. Kotzebue, l. c. Reinhäuser Copialb. V, S. 263

(Staatsarchiv zu Hannover) mit falschem Jahr 1302.

Heinrick von Ussler der Aeltere, Herman, Ritter, und Hildebrand von Ussler, wohnhaftauf den Alten-Gleichen (Licliin) und Jan von Ussler, Ritter, wohnhaft auf den Neuen-Gleichen,verpflichten sich, zugleich für ihr ganzes Geschlecht, dem Kloster Reinhausen die von demAbte Günther von Roringen und dem Convente um 1 Lot und 3 Mark an die Kirche derAussteller zu Bredenbecke (Bremke) verpfändeten 2 Glocken aus der Kirche zu Bernsrodegegen Zahlung jener Summe jederzeit auszuliefern.

(Mit 4 wenig beschädigten Siegeln der Aussteller.)

1382, Juni 28. 330.

Schmidt, Gotting. Urkb., I, S. 317.

Herzog Otto (d. Quade) von Braunschweig söhnt sich Uber verschiedene Punkte,namentlich einen Streit, die Verschlechterung des Geldes betreffend, mit der Stadt Göttingen aus.Unter den Zeugen: Hildebrand van Usler, knape etc.

1382, Juni 28. 331.

Suclendorf, l. c., VI, S. 8; Einleit. S. V. Schmidt, l. c., I, S. 319.

Herzog Otto (d. Quade) von Braunschweig einigt sich mit dein Rathe und den Bürgernder Stadt Göttingen, mit seinen anderen Städten und mit den Mannen und Unterthanenseines Landes über Währung des in seinem Lande zu prägenden Silbers u. s. w.

Unter den Zeugen: Hildebrand van Usler. knape etc.