Druckschrift 
1 (1888) [Hauptbd.]
Entstehung
Seite
384
Einzelbild herunterladen
 

384

und sein Neffe Hermann) sich verpflichten, auf ihre Kosten dasselbe zu erfüllen, widrigenfallsdas Kloster bis zur Wiedereinlösung den halben Zehnten für 600 Mark reinen Silbersbesitzen soll.

Die Urkunde ist besiegelt von Ernestus, dem patruus (Vetter) der Aussteller; vondessen Sohne Hermannus und dem Kloster Reinhausen.

Zeugen: Heinrieus, Abt von Reinhausen; Ernestus, patruus (Vetter) der Aussteller;Hermannus et Alvericus, dessen Söhne, Laien; Tyderieus de Lengede, Hugo de Wenden, Cleriker.

(12951302.)!) 144.

Kopp, hist. Nachricht der Herren von Itter, S. 117. Wmck, hess. Landesgescli., II,2. Äbth., S. 1071. (Duysing), Verzeichniss hessischer Urkunden, I, S. 329.

Hermannus miles ac Alvericus famulus, fratres dicti de Uslaria resigniren mit Zu-stimmuug ihrer Mutter und Erben ihre Rechte an den Zehnten zu Elvene an Heynemann,Herrn zu Itter.

Neben den Ausstellern siegelt ihr consanguineus dorn. Hildebrandus de Uslaria.

1295. 145.

Antig. moncist. s. Blasü Northeimii. (Mscpt. in der Bihlioth. des hist. V. f. Nieders.z. Hannover) S. 71.

Hildebrand von Usslar, Ritter, Sohn des Hermann, und Hermann, seines Bruders Sohn;Ernst der Jüngere; Hermann, Alverich. Gebrüder, Ernst's des Aelteren Söhne, alle von Usslar,

haben das Kloster (St. Blasius zu Northeim) begabt mit einem Hofe, mit 4 Hufen Landeszu Langenholtzhusen, an der Ruhme gelegen, doch also, dass die von Usslar dieses Gutmit 100 Rhein. Goldgulden und einem guten Wagenpferde an sich lösen mögen.

Zeugen: Heinrich, Abt in Reinhausen, Dietrich von Lengede, Hugo von Ureden undJohann von Horst, Vogt zu Northeim etc.

1298, Febr. 14. 146.

Polder Copialbuch, S. 212. (Staatsarchiv zu Hannover.) Antig. moncist. Poeled.(Mscpt. das.) S. 72.

Bertoldus famulus dictus de Bokelenhagen giebt dem Kloster Pölde ein Viertel desZehnten in Wenigehagen, welchen der Propst Otto von dem Knappen Bertoldus dictusCrantz, Bokelenliagen'schen Vasallen, gekauft hat.

Unter den Zeugen erscheinen: Hildebrandus et Hermannus milites dicti de Uslaria etc.

1300, Mai 22. 147.

Kotzebue, Antig. Weendenses (Mscpt., Kgl. Biblioth. z. Hannover), S. 14 a. Neueshannov. Magazin v. J. 1809, S. 663.

Bei der Reformation des Klosters Weende durch Petrus (?), Erzbischof von Mainz 2 ),erscheinen gegenwärtig: Bernhardus et Godeschalcus de Plesse, Hermannus et Gerhardusde Roden, Diedericus de Gladebeke, Hermannus de Grone, Hildebrandus et Henricus abUslar, Henricus et Herewicus de Bodenhusen etc.

1300, Septbr. 14. 148.

Copie im Familien-Lelins-Archive.

Hildebrandus et Hermannus milites, mit ihren consanguineis Hermannus junior etErnestus frater ejus. Heydenricus et Alvericus, militares, dicti de Uslaria, schenken der Kirchein Brenkhausen 18 Morgen Land zu Wahmbeck, um ihrer guten Werke theilhaftig zu werdenund damit für sie jährlich eine Messe gehalten würde.

') Das Jahr der Urkunde (1315) ist falsch. Nach 1302 kann die Urkunde nicht hegen, weil dermitsiegelnde consanguineus der Aussteller, Ritter Hildebrand v. U., in diesem Jahre als verstorben ge-nannt wird. Vor 1295 kann sie auch nicht liegen, weil am 16. Juni d. J. der Vater der Aussteller nochlebt. (Reg. 143.) Das Datum der Urkunde (VIII. b. Michaelis in crastino) ist unverständlich. 2 ) Erz-bischof Petrus regierte von 13061320; sein Vorgänger Gerhard II. von 12891305 (Garns, Series epis-cop. S. 289.) Letzterer muss gemeint sein, da Ritter Hildebrand v. Uslar in der Urk. v. 10. Octbr. 1302(Reg. 154.) als verstorben genannt wird und deshalb eine spätere Datirung der Urkunde ausgeschlossen ist.