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1285, Januar 20. *) 135.
Orig. daselbst. — Scheidt, Mant. docum., S. 298. — Neues hannov. Magazin v. J. 1809,S. 663. — Kotzebue, l. c., S. 14. — Derselbe, griindl. Erläut. von 223 adel. Farn.(Mscpt., L.-H.-Archiv zu Wolfenbüttel), S. 1201. — v. d. Knesebeck, l. c., S. 73,Nr. 122 a.
Edelbert- Gottschalk von Glesse verkauft mit Bewilligung seiner Söhne Hermann,Otto und Heinrich dem Kloster Weende für 2 '/ 2 Mark reinen Silbers einen Hof — antepontem, in qua residet Bertradis pulcra — mit der Bedingung, dass von den Abgaben desHofes ein immer brennendes Licht im Krankenhause (infirmaria) und in dem Kreuzgangeder Capelle des lieil. Augustin gehalten werden solle.
Unter den Zeugen erscheinen die nobiles viri et honesti: Hermannus advocatus deGrona, Ernestus et Hildebrandus de Uslaria, Johannes de Rorunghe, Henricus Hurle milites etc.
1286, Juni 29. Braunschweig. 136.
Orig. Guelf. IV, praef. S. 20. — v. Bocholtz-Asseburg, Asseburger Urkb. I, S. 283.— Harenberg, l. c., S. 1330. — Rehtmeier, Braunschw. lüneb. Chronik, S. 523. —Mader, Antig. Brunsvic., S. 265. — Nolten, de familia Velthem, S. 35. — Kleinschmidt,Landtags-Äbschiede etc., I, S. 3. — v. d. Knesebeck, l. c., S. 73, Nr. 123.
Herzog Heinrich I. (der Wunderliche) von Braunschweig-Grubenliagen und HerzogAlbrecht II. (der Feiste) errichten zu Erhaltung der brüderlichen Eintracht einen Vertrag,dass sie die mit ihren Gemahlinnen erhaltenen Güter zur gesamten Hand besitzen wollen,dass keiner ohne den Willen des andern Güter zu Lehn geben oder verpfänden, keiner fürsich einen Vogt ein- oder absetzen solle, sobald beide sich im Lande befänden, dass sie dem-jenigen, der Zwietracht zwischen ihnen zu säen versuche, als Angeber behandeln, ihrenAufwand zum beiderseitigen Vortheil beschränken und die kirchlichen Beneficien nur mitBeider Uebereinstimmung vergeben wollen.
Unter den Zeugen erscheinen: Ecbertus de Assenborg, Ludolphus de Wenethen,Ludolphus de Weferling, Berteramus de Velthem, Vertheco de Usler 2 ), milites etc.
1286. 137.
Wolf, eichsfeld. TJrkb., Urkk., S. 27. — Gesch. des Geseilt, der von Hanstein, I, Urkk.S. 8. — v. cl. Knesebeck, l. c., S. 73, Nr. 124.
Dietrich (von Hanstein), Vicedom von Rusteberg, verkauft mit Genehmigung seinerErben, des Propstes L(ippold) von Nörten, des Ritters Heinrich von Hanstein etc. und seinerBrüder, sein ganzes Dorf Elbickerode (Elverikerode) mit dem Zehnten und 2 Hufen daselbstan Ernestus et Hildebrandus dicti de Uslaria, milites für 30 Mark reinen Silbers.
Zeugen: — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —
1290, Febr. 10. 138.
Kotzebue, Antig. Wibbemshus. (Mscpt., Kgl. Biblioth? zu Hannover.) — v. Spilcker,Collectaneen (Biblioth. d. hist. V. f. Nieders. zu Hannover), XX, S. 439. —v. d. Knesebeck, l. c., S. 74, Nr. 125 a.
Ernestus senior miles de Uslaria, Hermannus miles. ejus filius, et uxor Adelheidisresigniren dem Erzbischof Gerhard II. von Mainz den halben Zehnten zu Echte aus frommerRücksicht für das Kloster Wiebrechtshausen.
Weltliche Zeugen: Ludovicus et Fridericus milites de Rostorp, Otto miles de Boventen. 3 )
1) Bei Scheidt, 1. c. u. a. 0. mit falschem Jahr (1281) und falschem Kaufpreis. Das Orig. hat
1285 und 21 / 2 Mark. — 2 ) Im Asseburger Urkundenbuche steht: Vetheco de Usler mit der Bemerkung,
dass in dem beglaubigten Copialbuche des L.-H.-Archivs zu Wolfenbüttel v. J. 1571 eine spätere Hand,Geh. Rath von Praun, dies in Betheco de Werle corrigirt hat. Auch in den Orig. Guelf. u. a. 0. findetsich Betheco statt Vertheco (Vetheco), doch stets in Verbindung mit de Usler. — 3 ) d. d. Ameneburg,Septbr. 1 desselben Jahres übertrug derselbe Erzbischof diesen Zehnten auf Bitten des Ritters Friedrichvon Rostorf dem Kloster Wiebrechtshausen. (Kotzebue, 1. c., S. 12 b.)