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1240, Mai 27. Heiligenstadt. 53.
Orig. Staatsarchiv zu Marburg (Lippoldsberger Urlck., Cell. 805 d.).
Erzbischof Siegfried III. von Mainz beurkundet, dass die Kirclie zu Lippoldsbergkeiner weltlichen Macht unterworfen sei, vielmehr nur unter dem besonderen Schutze desErzstiftes Mainz stehe, welchem auch allein das Recht der Vogtei gebühre, bestätigt demStifte alle seine Rechte und Besitzungen und schenkt ihm einige neue.
Zeugen: Heinricus prepositus Ileiligenstadensis, Heinthenricus vicedominus, Hermannusde Uslere, Conradus de Rostorp, Ordimarus milites et alii plures.
1240, Juni 2. 54.
Kotzebue, Antiq. Wibbernshusanae (Mscpt.; Kgl. Biblioth. zu Hannover), S. 5. —Derselbe, gründl. Erläut. von 223 adel.Fam. (Mscpt.; L.-Ii.-Archiv zu Wolfenbüttel),II, S. 1202. — v. d. Knesebeck, l. c., S. 56, Nr. II a.
Ernestus et Hermannus ab Uslar verkaufen dem Kloster Wiebrechtshausen '/ 2 vogtfreieHufe zu Hohnstedt und vertauschen mit Consens ihres Bruders Hildebrand andere Güteran das gedachte Kloster.
Unter den Zeugen: Giso de Segeberg (Zegenberg), Ludovicus de Rostorp, Ernestusadvocatus, Bertholdus, Friderici filius de Northern etc.
1240, Octbr. 31. 55.
Doebner, Urkb. der Stadt Hildesheim, I, S. 79.
Bischof Conrad II. von Hildesheim bekundet die Verpfandung von Theilen desZehnten zu Drispenstedt durch Lutardis (v. Uslar), Wittwe Dietrichs von Stockem, an dasJohannisstift zu Hildesheim.
Zeugen: — — — — — — — — — — — — — — — — —
1240. 56.
Orig. Staatsarchiv zu Marburg (Lippoldsberg. Urkk., Cell. 805 a). — Wigand, Archivf. westfäl. Gesch., IV, S. 387. — v. Spilcker, Gesch. der Grafen von Everstein, TJrkb.,S. 74. — v. d. Knesebeck, l. c., S. 56, Nr. 78.
Theodorich, Propst von Lippoldsberg, beurkundet, dass der Graf Adolf von Dasselseiner Kirche angeboten habe, ihr die Vogtei, welche er über Güter und Leute der Kirchezu haben behaupte, zu verpfänden. Die Kirche von Lippoldsberg erkenne zwar solcheRechte nicht an, erkläre aber auf Anrathen vieler edler und weiser Leute sich bereit, dieinjustitia, welche der Graf habe, für 40 Mark in Pfand zu nehmen, damit die Kirche inZukunft von den exactiones (Steuern) und anderen Bedrückungen befreit werde. Diesgelobt der Graf.
Bürgen: viri nobiles: dominus Adolfus de Wolteke, Conradus de Sconenberge, Gysode Cygenberg, Bodo et Thetmarus fratres de Adelevessen, Hermannus de Uslere.
Das Versprechen wird entgegengenommen vom Grafen Conrad von Everstein, Castellandes Erzbischofs in Rusteberg, und dem Ritter Conradus de Amelungessen.
Zeugen: — — — —■ — — — — — — — — — — — — —
Ohne Jahr. (1240-1242.) 57.
Boehmer, Electa juris civilis, III, S. 128.
Ludolf, Graf von Dassel, bewilligt, dass Ernestus miles de Huslera und dessen Erben,insbesondere seine Söhne Hermannus und Ernestus, den halben Zehnten zu Northeim, welchensie von den Grafen zu Lehn tragen, dem Abt und der Kirche (St. Blasius) daselbst für 300 PfundGeldes verpfänden.
Zeugen: — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —
1241. 58.
Orig. Staatsarchiv zu Marburg. (Lippoldsberger Urkk., Cell. 805 e.)
Graf Adolf von Nienover (Dassel) beurkundet, dass die von seinen Untergebenen(satellites) in der Kirche zu Lippoldsberg erhobenen Steuern (exactiones) und Bedrückungen