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1239. 45.
Orig. Rathsarchiv zu Osterode. — Orig. Guelf., IV, S. 181. — Max, Gesch. d.Fiirstenth. Grubenhagen, II, Urkb., S. 6. — Doebner, Stadtprivilegien Herz. Otto desKindes u. die ältesten Statuten der Stadt Hannover, S. 22. — v. d. Knesebeck, l. c.,S. 55, Nr. 75.
Herzog Otto (puer) von Braunschweig befreit die Bürger zu Osterode von dem Zollin der Stadt Braunschweig, schlägt alles Ungeld nieder und macht die Einfuhr des Gos-larschen Bieres von der Zustimmung der Bürgerschaft abhängig.
Unter den Zeugen erscheinen: Bernardus de Dorstat, Hermannus de Cegenberg,Thetmarus de Athelevessen, Ernestus de Uslaria, Baldiwinus de Blankenborch, Willikinusmarscalcus etc.
Ohne Jahr, (um 1239.) 46.
Copialbuch des Klosters Amelungsborn (L.-H.-Archiv zu Wolfenbüttel), I, fol. 19.
Die Brüder Heinricus et Bertoldus de Bertoldeshusen haben den Zehnten von Sede-manneshusen von Hermannus de Uslaria zu Lehn, welchen sie demselben resigniren undder Kirche in Amelungsborn für 19 Mark verkaufen. Hermann von Uslar resignirt ihnden Grafen von Everstein, von denen er ihn zu Lehn hatte.
Geschehen zu Uslar vor Hermannus et Ernestus de Uslaria.
1289, Mai 27. Erfurt. 47.
Falke, l. c., Addenda, S. 866. — Will, l. c., II, S. 254. — v. d. Knesebeck, l. c.,S. 53, Nr. 72 (mit falschem Datum).
Erzbischof Siegfried III. von Mainz übergiebt den Zehnten in Sithmanneshusen, welchendie Grafen von Everstein von Mainz zu Lehn trugen, intuitu pietatis nec non ad suppli-cationem dilecti fidelis nostri Hermanni de Uslaria dem Kloster Amelungsborn wofür Hermanndem Erzstift Mainz 2 Hufen zu Dransfeld zu Lehn aufträgt.
48.
1239, act. ap. Nordhausen. 1239, Juni 16, dat. ap. Heiligenstadt.
Gudenus, Cod. dipl. Mogunt., I, S. 554. — Orig. Guelf., IV, S. 178. — Will, l. c.,II, S. 254 (wo Zeuge Ernst v. Uslar fehlt). — von Mülverstedt, Regesta Stolbergica,S. 16. — von Goebel, Heimst. Nebenstunden, II, S. 238. — v. d. Knesebeck, l. c.,S. 53, Nr. 73.
Erzbischof Siegfried III. von Mainz beurkundet die Bedingungen seiner Einigungmit Herzog Otto (puer) von Braunschweig. Namentlich nimmt er denselben zu seinemtreuen Sohn an, verleiht ihm die Lehen, welche dessen Grossvater Heinrich der Löwe vonder Mainzer Kirche trug,, und verspricht ihm desfallsige Gewähr. Dagegen sollen ihm(dem Erzbischofe) verbleiben die Vogteirechte von den „urbore" ') genannten Gütern,besonders die vogteilichen Güter zu Heiligenstadt, Geismar (Hofgeismar) und Nörten u. s. w.
Unter den Laienzeugen erscheinen: Heinricus de Stalberg, Thidericus de Honsteinet Godefridus de Cigenhagen, comites; Hermannus advocatus de Cygemberg, Hermannusde Uslaria, Ernestus de Uslaria etc.
Die Ausfertigung des obigen Vertrages des Herzogs Otto (puer) stimmt wörtlich mit derjenigen desErzbischofs überein.
1239, Decbr. 3. 49.
Orig. in der Beverinischen Biblioth. zu Hildesheim (Kratz'sehe Sammlung). — Lüntzel,ältere Diöcese Hildesheim, S. 229, 400 (mit ungenauer Zeugenreihe). — Derselbe,Gesch. der Diöcese und Stadt Hildesh., II, S. 113. — v. d. Knesebeck, l. c., S. 54,Nr. 74 (mit falschem Datum).
Hernestus de Huslaria, miles, bekundet als Testamentsvollstrecker seines Schwieger-sohnes, des Ritters Theodorich von Stockem, dass dieser ihm eröffnet, er habe die Vogtei
') urbore (Orbar) s. Wolf, polit. Gesch. d. Eichsf., II, S. 146.