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Aus dieser Urkunde erhellt, dass der Graf dem Kloster geschenkt hat „montesquoque, qui Liehen vocantur, ut Dei ecclesiae potius quam rapinae pauperum inserviant,cum silvis adjacentibus scilicet Witehagen, Sundera, Wald et Perindal cum Balenhuserbergeadjecit.
Ohne Jahr. (1129—1135.) •) 5.
Kindlinger, Münstersche Beiträge zur Gesch. Deutschlands, III, Abth. 1, Urkk.,S. 36, 37. — Sudendorf, l. c., IV, Einleit., S. CXXI. — Schräder, ältere Dynasten-stämme, S. 203.
In dem Güter- und Ministerialen-Verzeichnisse des Grafen Siegfried IV. von Bomene-burg und Homburg 2 ), obersten Corveyschen Vogts, erscheinen: Hildebrandus et Alvericuscum bonis suis de Huslere etc. 3 )
6.
Ohne Jahr. (1130-1168. Wahrscheinlich kurz nach 1152.) 4 )
Orig. Staatsarchiv zu Hannover. — Leibniz, l. c., I, S. 703. — Leuckfeld, Antig.Walkenred., Addenda, S. 201. — Wende, hess. Landesgesch., II, S. 690, Note p;S. 694, Note v. — Koken, Gesch. des Geschlechts und der Burg Winzenburg, S. 11u. f. — Hannov. Magazin v. J. 1837, S. 392 u. f. — Mithojf, Kunstdenkmale u.Alterthümer im Hannoverschen, II, S. 65, 180; III, S. 241. — Zeitschr. d. lvist. V.f. Nieders. v. J. 1874)75, S. 330 (incorrect). — v. d. Knesebeck, l. c., S. 26 u. 42,Nr. 48, u. a. 0.
Reinhard, der erste Klosterabt zu Reinhausen, berichtet aus der Zeit vor derGründung des Klosters:
„Ezike et Elle fratres et comites nobiles et praedivites erant, qui Reynehusonet Liehen habitabant."
Von den Kindern des Letzteren sagt er:
„eis placuit, ut locum suum principalem, unde originem duxerant, domino Deoet perpetuae virgini Mariae et specialiter s. Christophoro martiri deputarent."
Unter den weiteren Schicksalen des Klosters erzählt der Abt:
„Bruno etiam de Gelingehusen, advena provinciae nostrae — — duos montesLiehen, quos fundatores nostri exstruxerant, sed postmodum ecclesiae contu-lerant, nescio qua fronte, sibi addicit. u. s. w.
1141, Novbr. 8. Bonieneburg. 7.
Orig. Guelf., IV, S. 526. — Schuttes, l. c., II, S. 23. — Harenberg, l. c., S. 708. —Zeitschr. des bist. V. f. Nieders., 1880, S. 4. — Meuchen, Script, rer. Germanic.,
Thatsachen und Zeugen mit keiner für die Datirung derselben geeigneten Zeit in Einklang zu bringenweiss, auch die Richtigkeit des Inhalts in manchen Punkten in Frage stellt,, jedoch die Existenz einerUrkunde ähnlichen Inhalts mit weniger ausgedehnten Rechten für das Kloster Reinhausen als wahr-scheinlich annimmt. —
•) Die Zeitbestimmung nach der Zeitschrift des hist. V. für Nieders., 1880, S. 3. — 2 ) Starbam 27. April 1144; cfr. dieselbe Zeitschrift, 1876, S. 184- und die Urk. vom 27. November 1144 beiWill, Regg. z. Gesch. der Mainzer Erzbischöfe, I, S. 326; Gudenus, Cod. dipl. Mogunt., 1, S. 160. — 3 ) Nacheiner von Kindlinger benutzten, wohl der Mitte des 12. Jahrhunderts angehörenden Abschrift (im Staats-archive zu Münster) von dieser im Original nicht mehr vorhandenen Urkunde (cfr. Wilmans, Kaiser-urkunden, I, S. 56, 5) bilden die Worte von „Hildebrandus" bis „Huslere" einen durch Punkte von demVorhergehenden und Nachfolgenden getrennten einheitlichen Satz, und ist demgemäss der bei Kindlingerhinter „suis" gedruckte Punkt an Stelle des hinter: „Huslere" stehenden Komma's dahin zu setzen.Dass die eigentlich zusammen gehörenden Namen in der erwähnten Abschrift sowohl, wie bei Kind-linger 1. c. durch Einschieben der Worte „cum bonis suis" getrennt sind, kann um so mehr nur ineinem Versehen des Schreibers seinen Grund haben, als die Urkunde in analogen Fällen diese Trennungnicht kennt. Hildebrandus und Alvericus sind vielmehr um so sicherer als Mitglieder der Uslar'schenFamilie zu betrachten, als diese Namen im 12. Jahrhundert und später in der Familie öfters erscheinenund die Annahme, dass hier lediglich Vornamen gemeint sein könnten, deren unbekannte Träger Güterin dem Orte Uslar besessen, ist durch das „de" (nicht „in") völlig ausgeschlossen. — Schräder, 1. c.,S. 203 und danach Havemann, Gesch. d. Lande Braunschw. u. Lüneb., I (1853), S. 76, Note, welchedies übersahen, zählen deshalb mit Unrecht den Ort Uslar zu den northeimischen Erbgütern, wenn auchdie bei Kindlinger vorangehende villa Uualeshusen dafür sprechen mag, dass er zu ihnen gehörte, voraus-gesetzt, dass mit Uualeshusen nichtdas jetzt wüste Wahlshausen, s. von Lindau, sondern Fernewahlshausen,s. von Uslar, gemeint ist. — 4 ) Vgl. die mir zu spät bekannt gewordenen wichtigen Aufschlüsse über dieUrk. in „Mittheil. d. Vereins f. d. Gesch. u. Alterthumsk. von Erfurt," 1883, H. 11, S. 28 ff.
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