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Er trägt ausser der Kriegsdenkmünze von 1870/71 folgende Orden: Ritter-kreuz 1. Gl. mit der Kriegsdecoration des K. sächs. Albrecht - Ordens; K. preuss. eisernesKreuz 2. Cl. (1870) und K. preuss. rothen Adler-Orden 4. Classe (1882).')
Seine Kinder s. unten Nr. 470 u. ff.
Der noch minorenne Sohn des Majors Hans heisst:
469. Hans Gustav Wilhelm I(lo, geb. 10. August 18G7, besuchte zuerstdas Gymnasium, dann die Realschule I. zu Hannover Zwecks Vorbereitung zum Militär-dienst nach absolvirtem Maturum. Trat am 25. März 1887 als Avantageur in das2. hannov. Dragoner-Regt. Nr. 16.
Die Kinder des Hauptmanns Hans heissen:
470. a) Adelheid Wilhel min e Helene Clara, geb. 24. Juni 1873 zu xxiv. Gene-Göttingen. ratlon -
471. b) Hans Heiiuart Alexander Reinhard Ludolf Waldemar Arnold,
geb. 6. Juni 1874, gest. 18. Octbr. 1877.
472. c) Irmgard Luise Ernestine Anna Sophie, geb. 25. Juli 1876 zuDresden.
473. d) Hei so Alexander Reinhard Edmund Carl, geb. 19. Januar 1879zu Dresden.
474. e) Ilse Anna Sophie Sylvia Anna, geb. 14. Juni 1880 zu Dresden.
Der Jüngste der Söhne des Oberhauptmanns Friedrich Ludwig Ernst (St.-T. VII,Nr. 420) wurde, wie wir oben gesehen haben, neben seinem Bruder Hans LebrecbtFriedrich Ludwig, dessen Nachkommenschaft wir eben auf Taf. VIII kennen lernten,der Gründer eines Zweiges, dessen Sprossen den Schluss unserer biographischen Nach-richten bilden.
Dieser jüngste Sohn des Oberhauptmanns Ludwig hiess:
475. Christian Wilhelm Wedekind Christoph Dietrich, geb. 5. Februar t st :" ni ";1757 zu Sennickerode, war Hofpage in Hannover, wurde Fähnrich im 13. churhannover- t:i e x 'sehen Infanterie - Regimente (seit 1802: 11. Inf.-Regt.) 2 ) am 10. Juni 1774, Lieutenant X * at f 0 e n nüam 25. Februar 1782, tit. Capitain am 3. Juli 1794, Chef der Grenadier-Gompagnio1795. 3 ) In dieser Stellung diente er bis zur Auflösung des hannoverschen Corps imJahre 1803.
Seine, wie seines Regiments Theilnahme an den Kriegen, in welchen hannoverscheTruppen von 1774—1803 fochten, findet sich nirgends verzeichnet. Dagegen wird beider Aufstellung eines Gordons an der unteren Hunte im März 1795 das 13. Infanterie-Regiment, von Oldenburg bis zum Ausflusse der Hunte cantonnirend, genannt. 4 ) Auchgehörte das 1. Bataillon des Regiments der Verstärkung an, welche der combinirtcnpreuss.-hannoverschen Observations - Armee im nordwestlichen Deutschland im October1796 nachgesandt wurde. Später scheint das ganze Regiment bis zur Demobilisirungam 30. April 1801 dazu gehört zu haben, jedenfalls war Wilhelm 1797 und 1799dabei, weil seine Söhne Thilo und Adolf in diesen Jahren in Cantonnements-Quartierengeboren wurden, welche das mobile hannoversche Corps besetzt hatte. Dann bezogdas Regiment die Garnisonen Uelzen, Hitzacker u. s. w. 5 )
Zur Theilnahme an der Befreiung des Vaterlandes vom französischen Joche tratWilhelm als Major mit Patent vom 5. Februar 1805 in das 5. Linien-Bataillon der Kgl.deutschen Legion, nahm im englischen Solde Theil an den Expeditionen nach dem bal-tischen Meere in den Jahren 1807 und 1808, sowie an den Feldzügen auf der pyre-näischen Halbinsel während der Jahre 1808 und 1809, ging aber am 16. April 1811 mit5 Schill, englischer Pension ab und starb am 24. Novbr. 1813 zu Zeitz in Sachsen G ).
9 Kriegstagebuch des 3. Btls. 2. Gren.-Regts.; Hellmuth, Schlachtfeld von St. Privat; eigene
Aufzeichnung. — 2 ) v. Sichart, Gesch. der K. hannov. Armee, IV, S. 84, 111. — 3 ) Oldekop u. Maneke,
Anciennetät der churf. braunschw. -lüneb. Officiere (Mscpt. im Staatsarchive zu Hannover); v. Sichart,
1. c., IV, S. 99; churhannov. Staatskalender v. J. 1782, S. 124. — 4 ) v. Sichart, 1. c., IV, S. 039 u. 11.
5) Daselbst, IV, S. G55, GG9, 674, 680. 683, 686, 714. — 0) (Heise), Listen u. Nachweisungen der K.deutschen Legion, S. 178; ebenso gedruckt bei Beamish, Gesch. der K. deutschen Legion, II, Anhang B.