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Nach den ihm ertheilten Vorschriften waren jetzt die Arbeiten und Forschungenliier im hohen Norden als beendigt anzusehen und musste von Wrangeil nun daraufbedacht sein, sobald als es thunlich wäre, Nisline - Kolymsk zu verlassen. Nachdemsämmtliche Angelegenheiten dort geordnet waren, verliess er daher diesen Ort und kambald in Sredne-Kolymsk an; von dort aus trat er am 19. November, bei einer Kälte von32°, seine eigentliche Rückreise, jedoch auf einer anderen Route, an. Er überstieg mitBeginn des Jahres 1824 das werchojanskische Gebirge und traf am 10. Januar in Jakutskein, wo Lieutenant von Anjou sich schon befand.
Am 25. Februar erreichten dann beide Irkutsk, wo sie Urlaub zur Benutzung derturinskischen warmen Heilquellen nahmen. Erst am 25. August 1824 kamen sie wiedernach St. Petersburg zurück.
Fügen wir noch einige der kaiserlichen Dienstliste entnommene Notizen überBaron Ferdinand von Wrangeil bei. Er erhielt, 1828 eine besondere Danksagungfür den Bau der Fregatte Elisabeth; 1832 die Verdienstschnalle für 15jährige Dienstzeit;1837 das Militär-St.-Georgenkreuz für 25 Dienstjahre; 1838 den St. Stanislaus-OrdenI. Klasse mit dem Stern und die Verdienstschnalle für 20jährige Dienstzeit; 1840 denSt. Stanislaus-Orden I. Klasse mit Band und Stern; 1841 eine besondere kaiserlicheDanksagung auf Vorstellung des Ministers der Domänen, von Seiner Majestät dem Kaisereinen Brillantring, die Verdienstschnalle für 25 Dienstjahre; 1843 das St. Annen-BandI. Klasse mit dem Stern; 1846 die Verdienstschnalle für 30 Dienstjahre; 1847 eine be-sondere kaiserliche Danksagung auf Vorstellung des Vice-Kanzlers für die Ausführungeines geheimen Auftrages; 1848 die Krone zum St. Annen-Orden I. Klasse.
Er war Mitglied folgender gelehrter Gesellschaften: 1827 ernannt zumCorrespondenten der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg; 1833zum Mitglied der kaiserlichen Gesellschaft für Naturforschung in Moskau; 1836 Mitgliedder kaiserlichen Gesellschaft zur Förderung der Waldwirtschaft, in St. Petersburg; 1837Correspondent der königlichen Geographischen Gesellschaft in London; 1842 Mitgliedeines Comite zur Prüfung der Mittel das Schiffsbauholz vor Fäulniss zu bewahren;1843 Mitglied eines Allerhöchst ernannten Comite beim Minister der Wege und Bauten;1843 Mitglied eines Comite in Angelegenheiten in Bezug auf Kamtschatka; 1843 Ehren-mitglied der kaiserlichen Universität zu Charkow; 1844 Präsident der russisch-ameri-kanischen Compagnie; 1848 Ehrenmitglied der kaiserlichen Universität zu St. Petersburg;1856 Mitglied der „Academie de France" in Paris; correspondirendes Mitglied der Aca-demie der Wissenschaften in Frankreich. Er gehörte mit zu den Freunden Alexandersvon Humboldt.
Ferner war er Mitglied der kaiserlich russischen Geographischen Gesellschaft inSt. Petersburg und gehörte noch vielen anderen gelehrten Vereinigungen an.
Wegen seiner grossen Verdienste wurden nach ihm benannt: 1. Wrangel-Land imNorden der Belirings-Strasse im nördlichen Eismeer; 2. Wrangels-Berge an der Nordwestküstebei Sitka in Amerika; 3. eine Bai an der Küste Mandschu in Sibirien.
Er war, wie wir schon erwähnt, seit dem 31. Mai 1829 vermählt mit ElisabethBaroness Rossillon, deren Mutter Natalie von Toll, Tochter des Rittmeisters Carl Gustav