Tabelle VIIA.
(Fortsetzung von Tabelle VII.)
Haus Sompä.
23. Jürgen Johann von Wrangeil, Baron von Addinal,
Solin von Reinhold (5). Er bediente sich der Schreibweise seines Namens abwechselndmit „1" und ,.11" und seine Nachkommen, Avie auch alle in Russland lebenden Wrangeis,nahmen die letzere an.
Jürgen Johann Avar 1704 Rittmeister und Avird 1708 als Arrendebesitzer vonLustifer genannt. Am 19. October 1705 wurde er in der St. Nicolai - Kirche zu Revalmit Sophie Helene Baroness Taube, Tochter des Oberst Baron LudAvig Wilhelm Taube zuCarlöö aus dem Hause Maydel und der Hedwig von Taube aus Etz, getraut.
Laut Resolution des Revisions-Collegiums zu Reval A r om 9. März 1715 Avurde ihmals rechtmässigem Erben das im Simonis-Kirchspiel in Wirland belegene Out Wenneferzum Besitz und zur Disposition infolge der Klage des Generallieutenants Wolmer Antonvon Schlippenbach angeAviesen, jedoch sollte er Kaution dafür stellen. Das Gut gingspäter auf seine Wittwe über.
Jürgen Johann starb 1719.
Carl LudAvig von Taube, Bruder der Sophie Helena von Taube, machte am 13. März1739 sein Testament. Es setzte darin fest:
„1. Seine Ehefrau Gertrud von Wrangeil soll ihn ehrlich und christlich nach„Standesgebühr" beerdigen lassen.
2. Als Erbin setzte er seine Ehefrau Gertrud von Wrangeil in alle seine Ver-lassenschaft, beweglich und unbeAveglich, ein.
3. ZAvei Jahre nach seinem Tode soll seine Ehefrau - Wittwe an seine SclrwesterSophie Helena von Taube, des verstorbenen Rittmeisters Jürgen Johann von Wrangelnachgelassene Wittwe und deren Kinder 2000 Reichsthaler ä 80 Kopeken ohne Inter-essen, als die einzige von seinen Vorfahren ererbte Summe auszahlen. Von dieser Summevon 2000 Reichsthalern behält seine Schwester 1000 Reichsthaler, der Sohn Nils Johannvon Wrangeil, Avelcher vorher schon 1000 Rubel von ihm zum Geschenk erhalten, annoch