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1 (1887)
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dem Schiffe des Königs ,.Westermanland". Nachdem der König 1701 über die Düna ge-gangen war, focht von Wrangel wider die Sachsen mit überaus grossem Muthe undmit ausgezeichneter Tapferkeit; ebenso bei Clissow 1702. Nach dem Tode Carlvon Wrangeis 1707 wurde er Kapitänlieutenant von den Trabanten und G-euer alfeld-wach tmeister. Allein diesen Posten bekleidete er nicht lange. Im Jahre 1708, alsCarl XU. mit seinen Truppen aus Litauen weiter östlich gegen Mohilew zu drängte undzum Fluss Beresina kam, begegneten sich die beiden Armeen am 3. (14.) Juli unweitdes Dorfes Golowtchin, wo es zu einer blutigen Schlacht kam. In dieser Schlacht fielauch Otto von Wrangel, wie aus nachfolgendem Briefe Peter des Grossen vom 23. Julian Aprakxien zu ersehen: ..Min Herr! Hab Dir nichts mehr zu melden, als dass derFeind ruhig in Mohilew steht, hat bei Golowtchin die Hälfte seiner Trabanten verloren(deren Offiziere alle Majors Bang haben). Auch ist General von Wrangel gefallenund zwei Oberste, und an 100 Offiziere (ausser Trabanten) und 1000 Gemeine. Auchverwundet ist ein General der Infanterie, viele Offiziere und Soldaten." von Wrangelwurde auf dem Kampfplatze mit sieben Leib-Trabanten und dreizehn andern Offizierenbegraben.

26. Heinrich Gustav von Wrangel, Freiherr von Addinal,

Sohn von Beinhold (5), war schwedischer Hauptmann und blieb 1746 in Schwaben.

15. Carl Heinrich von Wrangel, Freiherr von Addinal,

Sohn von Beinhold (5), wurde am 28. Januar 1681 geboren. Er war Erbherr auf Erritaund erhielt Sperlingsholm von seinem Schwiegervater. Ferner erbte er Kymenegärdin Finnland und bekam durch einen Vergleich mit seiner Schwester Helene Freiinvon Wrangel, vemvittweten von Schlippenbach, Urbs und Sontagk. Ersteres wurdeihm am 24. April 1725 vom livländischen Hofgericht zugesprochen. Am 1. des Heu-monats 1728 verkaufte er es aber schon wieder an den Landgerichtsbeisitzer JohannDaniel Spalekober für 5200 Bubel, Avas auch von der Bestitutions-Commission unter dem8. März 1729 bestätigt wurde.

Im Jahre 1731 Avurde Carl von Wrangel auf der Freiherrenbank der schwe-dischen Bitterschaft unter Nr. 199 introducirt. Als man ihm 1739 auch noch dieSenatorenAvürde anbot, lehnte er diese Auszeichnung ab.

Im Jahre 1701 Avurde Carl von Wrangel als Lieutenant bei der scliAvedischenLeib-Garde angestellt und 1705 zum Hauptmann befördert, als Avelcher er sich an denGefechten bei Narwa, Biga, Cüssoav und Golowtchin 1708 betheiligte.

Im Jahre 1727 stand er beim Begiment Tavastehus, 1728 Avird er zum BegimentNylands - Dragoner versetzt und avancirte 1737 zum Generalmajor; 1739 war erChef der „Skaraborgare", 1743 Generallieutenant und Oberst beim Regiment Nericienund Wermland. Noch in demselben Jahre wurde er zum General befördert. 1748 imMärz nahm er den Abschied und wurde im April Commandern - des Grosskreuzes desSchwertordens. Ausserdem Avar er Bitter des königlich preussischen Ordens ,.de laGenerosite". 1754 wurde er zum Feldmarschall ernannt.